Tag: 20. Dezember 2025
Das archäologische Jahr in Bayern 1980-1989 online
Kooperation zwischen (Landes-)Bibliotheken und Archiven in NRW
https://doi.org/10.5282/o-bib/6170
Da ist noch viel Luft nach oben.
Lernmodul Altfranzösisch
Archivgesetz NRW soll novelliert werden
Einblicke in die Arbeit des LWL-Filmarchivs
Die Einwohner der Stadt Murrhardt in Württemberg am 24. März 1735
“Archivar” 1947-2022 in Detmold online
einhorn Jahrbuch 2025
einhorn Jahrbuch Schwäbisch Gmünd 2025. Schwäbisch Gmünd: einhorn-Verlag 2025. 271 S. 27 Euro. ISBN 978-3-95747-195-6
Aus dem reichbebilderten Band, der aus einem Chronikteil und einem Aufsatzteil besteht, berücksichtige ich nur letzteren (S. 127-253). Anders als in den letzten Jahren gibt es kein Inhaltsverzeichnis auf der Website.
Karlheinz Hegele setzt seine Studien zur Gmünder Baumeisterfamilie Vogt fort und würdigt den 1646 gestorbenen Kaspar Vogt den Jüngeren als Bildhauer. Mit dem Salvator schuf er ein einzigartiges Gesamtkunstwerk.
Dann geht es mit Dieter Rösch, der die Remszeitung für Bismarcks Kulturkampf auswertet, ins 19. Jahrhundert. Heidrun und Peter Irre würdigen ein verschollenes Gemälde des Historienmalers Emanuel Leutze: Die Rückkehr Friedrichs II. von Küstrin (1857). Die Rolle der Gmünder Silberverarbeitung für Judaica, auf die 2004 die Ausstellung Jüdische Türme aus Schwäbisch Gmünd aufmerksam gemacht hatte, behandelt Henry Webel.
Ulrich Müller liest Albert Deibeles Kriegstagebücher. Am 19. April 1945 gab es in Wetzgau ein blutiges Kriegsende mit sechs Toten, erfährt man von Hubert Hiller.
Darstellerische Schwächen weist der Beitrag von Franz Merkle über den im Dritten Reich als Doppelagenten tätigen Eugen Nesper (1913-1991) auf. Man sollte ergänzend den Wikipedia-Artikel oder die digitalisierten umfangreichen Spruchkammerverfahrensakten heranziehen.
„Mutlangen in der deutschen Geschichte“ – Philipp Gassert vertritt die Ansicht, dass die Demokratie an den Protesten der Friedensbewegung der 1980er Jahre gewachsen sei.
Bemerkenswerte Bauten aus Naturstein in Schwäbisch Gmünd sind das Thema von Werner K. Mayer. Er plädiert dafür, die „Vielzahl von prägnanten Gebäuden mit besonderen Gesteinsmerkmalen“ zu bewahren (S. 206).
Am Ende des Aufsatzteils steht ein Nachruf von Martin Winter auf den Maler Helmut Gruber-Ballehr (1939-2023), Initiator des Gmünder Stauferfrieses.
