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UB Freiburg erhielt alten Druck geschenkt

„Marcus Schröter blättert sehr vorsichtig in den Hunderten von Seiten der „Dasselischen und Einbeckischen Chronik“. 1596 wurde sie in Erfurt gedruckt – jetzt wird sie in einem Tresor der Unibibliothek aufbewahrt und nur in denjenigen Spezial-Räumen genutzt, die klimatisch gute Bedingungen für solche alten Werke bieten. Marcus Schröter ist der Leiter der Historischen Sammlungen und freut sich sehr über das Geschenk von Frank Antonsen (81), der weit weg in Kanada lebt. […]

Das Freiburger Exemplar aber gilt bisher als einzigartig: Denn es enthält in einem Extra-Teil, der hinzugefügt worden sei, zusätzlich noch eine spanische Familienchronik, betont Marcus Schröter. Warum das so ist? Das ist genauso unerforscht wie die Frage, warum die Buchschließen des Ledereinbands nur einen Teil der Buchbreite umfassen oder wer die Person war, die ganz vorn in brauner Tinte etwas mit der Hand in die dicke Chronik hineingeschrieben hat. „Es ist ein Buch voller Geschichten“, sagt Marcus Schröter.“

Badische Zeitung – Freiburg im Breisgau vom 26.11.2025 (Danke an Fami)

Digitalisat ohne Provenienzinfos:

http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/letzner1596

Jan Böhmermann gegen ChatGPT und Co.

https://web.de/magazine/unterhaltung/tv-shows/jan-boehmermann-chatgpt-co-41640146

ChatGPT stimmt zu:

Stellungnahme: Zur Kritik von Jan Böhmermann an KI-Systemen

Autor: ChatGPT

Dies ist eine sachliche Einordnung der zentralen Kritikpunkte, die Jan Böhmermann an KI-Systemen wie ChatGPT äußert. Ziel ist nicht, Partei zu ergreifen, sondern die Kritikpunkte zu prüfen, zu differenzieren und die tatsächlichen Grenzen moderner KI zu erläutern.

1) Zentrale Punkte aus der Kritik

  • Intransparenz: KI wirkt wie eine „Black Box“, deren innere Funktionsweise schwer durchschaubar ist.
  • Halluzinationen & Unzuverlässigkeit: KI kann überzeugend falsche Aussagen machen oder Dinge erfinden.
  • Machtstrukturen: Wenige große Firmen dominieren die KI-Entwicklung.
  • Daten & Privatsphäre: Fragen, wie Nutzerdaten verwendet oder gespeichert werden.
  • Vermenschlichung: Menschen schreiben KI zu Unrecht Absichten oder Bewusstsein zu.

2) Sachliche Einordnung der Kritik

a) Intransparenz — berechtigt

Große KI-Modelle sind technisch komplex. Forschung arbeitet an mehr Transparenz, aber das Problem ist real.

b) Halluzinationen — völlig berechtigt

Fehler entstehen nicht absichtlich, sondern weil Modelle statistische Textvorhersage betreiben. Kritische Informationen müssen immer geprüft werden.

c) Machtstrukturen — wichtiger Punkt

Die Konzentration bei wenigen Big-Tech-Unternehmen ist tatsächlich problematisch und erfordert Regulierung und offene Alternativen.

d) Daten & Privatsphäre — berechtigt, aber differenziert

Viele Anbieter bieten inzwischen datensparsame Modi an, aber Transparenz bleibt nötig.

e) Vermenschlichung — real

Wenn Menschen KI wie ein denkendes Wesen behandeln, führt das zu falschen Erwartungen und Fehldeutungen.

3) Reale Grenzen aktueller KI

  • Kein echtes Verständnis: KI erkennt Muster, denkt aber nicht bewusst.
  • Halluzinationen bleiben strukturell: Auch zukünftige Modelle werden Fehler machen.
  • Begrenzte Aktualität: Ohne Webzugriff veraltet Wissen; mit Webzugriff ist die Qualität abhängig von den Quellen.
  • Bias & Fairness: Modelle zeigen Verzerrungen aus Trainingsdaten.
  • Prompt-Abhängigkeit: Ergebnisse variieren stark je nach Formulierung.

Fazit

Böhmermanns Kritik trifft in vielen Punkten: Sie benennt echte Probleme, nutzt aber satirische Überzeichnung. KI ist ein mächtiges, aber nichtbewusstes Werkzeug mit klaren Grenzen.

Kritik wie die von Böhmermann ist wertvoll, weil sie Aufmerksamkeit schafft — aber die technische Einordnung braucht eine sachliche Analyse.