http://www.berlinverlage.com/images/downloads/boehme_passionen.pdf
Monat: November 2010
It Gets Better (in the archives) – a webcomic from Derangement and Description
Katalog der Kärntner Goess-Bibliothek online
Es handelt sich um eine ehemalige Adelsbibliothek:
6 Jahre Text & Blog
Glückwunsch!
US: Former National Archives Department Head Under Investigation
Medienarchiv der Künste, Zürich (MAdeK )

“An der ZHdK wird seit Januar 2009 das Medienarchiv der Künste entwickelt. Diese Mediendatenbank soll zukünftig als gemeinschaftliche Arbeitsplattform den Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden zur Verfügung stehen und darüber hinaus die ersten Abläufe der Archivierung erleichtern. Die Einsatzbereiche des Medienarchivs sind hauptsächlich auf Lehre und Forschung gerichtet. Es wird ein breites Spektrum an bildlichen und audiovisuellen Inhalten verwaltet werden können. ….
Das Entwicklungsprojekt MAdeK wurde Ende 2008 evaluiert und 2009 offiziell gestartet. Nach einer ersten Definition der Vision, Ziele und Rahmenbedingungen des Projektes konnten Detailkonzepte erstellt werden. Um die Anforderungen der zukünftigen NutzerInnen der Software zu erheben, wurden Interviews durchgeführt und daraus ein Pflichtenheft abgeleitet. Seit Juli 2009 findet die Realisierung der Software in halbjährigen Iterationen statt. Das Projektende ist für Dezember 2011 geplant. ….
Die Inhalte des Medienarchivs der ZHdK stellen im Wesentlichen künstlerische bzw. wissenschaftliche Werke sowie deren Dokumentationen dar. Darüber hinaus wird das produktive medienorientierte Geschäft an der ZHdK unterstützt werden. Das Medienarchiv wird sich langfristig über seine Inhalte definieren und die Attraktivität interner wie auch externer Nutzung wird zu einem großen Teil von den Inhalten der Datenbank abhängen. Um als Fachdatenbank der ZHdK wahrgenommen zu werden, soll das Medienarchiv Themenstellungen, die hier in Lehre und Forschung bearbeitet werden, abbilden. Inhaltlich betrachtet handelt es sich um die an der ZHdK gelehrten Gattungen der Künste wie Tanz, Theater, Musik und Kunst einschließlich der Vermittlung der Künste sowie die angewandten Gestaltungdisziplinen.
Archiviert und verwaltet werden Medienobjekte aus folgenden Tätigkeitsfeldern:
* Studentische Arbeiten (BA- und MA-Arbeiten, Projekte)
* Forschungs- und Entwicklungsprojekte
* Lehrsammlungen und Lehrveranstaltungen
* Materialien zu Produktionen und Aufführungen
* Werke von Einzelnen. “
Quelle: MAdeK
Gewerkschaft Verdi zum Urheberrecht: reaktionär
Frankenstein in den Klauen des Urheberrechts
Qualitätvolles Fußballfoto kein Lichtbildwerk?
http://www.telemedicus.info/urteile/1126-57-C-488910.html
Das Gericht gibt nicht den Hauch einer Begründung für seine Einschätzung.
Archivbau-Highlights: Lesotho National Archive (2005)
Bibliographie zur Informationsgeschichte
Wird Parlamentsgezwitscher archivwürdig?
ZeitOnline startet eine entsprechende Debatte: ” …. Die Bundestagstweets sind keine moderne Form des Zwischenrufs. Anders als ein mündlicher Einwurf erfordern sie den Umweg über technische Geräte, ein internetfähiges Mobiltelefon zum Beispiel. Doch Herbert Wehner wäre wohl kaum von der FAZ zum “König der Zwischenrufer” ernannt worden, hätte er auf einem Blackberry getippt. Und hätte Joschka Fischer geschrieben: “Mit Verlaub, der @bundestagspräsident ist ein Arschloch”?
Was auf Twitter veröffentlicht wird, kann auch deshalb nicht Beitrag zur Debatte sein, weil es außerhalb ihrer Sphäre stattfindet. Nicht nur dem Redner ist jede Möglichkeit genommen, unmittelbar zu reagieren. Auch das Publikum kann höchstens indirekt mitkommunizieren. Dieses Problem könnten auch Leinwände, auf denen die Textnachrichten aller Abgeordneten angezeigt werden (zum Beispiel über eine Twitterwall), nicht abhelfen.
Statt also jetzt über neue Regeln nachzudenken, sollten wir uns lieber freuen. Die semispontanen Kurznachrichten schaffen eine neue Form der Öffentlichkeit. Demokratischer, weil theoretisch alle Internetnutzer mit wenigen Tastenanschlägen ins Parlament zurückfunken können. Und transparenter, weil die Äußerungen der Abgeordneten leicht zugänglich im Netz archiviert werden.
So gesehen wäre es tatsächlich nützlich, wenn die Tweets der Abgeordneten während laufender Debatten auf http://www.bundestag.de gesammelt würden. …”
Cataloging Digital Documents
Materialien zur Schriftgutverwaltung und zum Records Management veröffentlicht
Auf den Seiten der Archivschule Marburg ist ein Manual zur Schriftgutverwaltung und zum Records Management veröffentlicht worden.
Vgl.: http://www.archivschule.de/forschung/schriftgut
Die Materialien beinhalten ein FAQ, dass die häufigsten Fragen zur Schriftgutverwaltung prägnant beantwortet. Daneben werden die grundlegenden Anforderungen an die Schriftgutverwaltung und Records Management sowie deren Umsetzung anhand der Kapitel der ISO-15489 – der Norm zur Schriftgutverwaltung – allgemeinverständlich beschrieben. Des Weiteren enthält das Manual ein Glossar.
Entstanden sind die Materialien im Arbeitskreis Schriftgutverwaltung /Records Management des DIN NABD sowie der Archivschule Marburg selbst.
Mit den Materialien liegt somit in kompakter Form ein verständliches Onlinehandbuch zum komplexen Thema Schriftgutverwaltung und Records Management vor, dass auf dem neusten Stand die entsprechenden Anforderungen beschreibt.
Kritiken zur Uraufführung von Jelineks Archiveinsturz-Stück
Nachtkritik
http://tinyurl.com/38ybtnq
http://www.tagesspiegel.de/kultur/koeln-wie-es-singt-und-kracht/1970766.html
Zitat:
“Denn etwa einen Luftkilometer vom Schauspielhaus entfernt gähnt das Loch in der Kölner Wirklichkeit. Die Stadt will ihr Archiv wieder neu errichten und das, was konservatorisch möglich ist, retten. Dafür braucht es wohl über 400 Millionen Euro. Die hat die Stadt nicht, die will sie vom Land, vom Bund, von der EU und der Zivilgesellschaft. Doch mehr als anderthalb Jahre nach dem Einsturz erinnert an dem eingezäunten Unglücksort noch immer kein Schild, kein offizieller Hinweis auf die Toten dort und die kulturelle Tragödie. Nichts. An eine Absperrung hat ein Mensch mit Filzstift geschrieben „Wo ist die Verantwortung?“ und die Antwort gegeben: „Im Abgrund“. Ansonsten erinnern nur ein paar Privatfotos im Fenster der Eckkneipe „Papa Rudi’s Gaffel Kölsch“ daran, was hier einmal war und geschah. Es ist, man kann es hier jeden Tag sehen, die Schande von Köln.”
http://www.fr-online.de/kultur/theater/bausuende-und-theaterfluss/-/1473346/4792634/-/index.html
http://www.taz.de/1/leben/kuenste/artikel/1/die-erde-geht-unter
http://www.wdr.de/themen/kultur/theater/schauspielhaus_koeln/101030.jhtml
Insgesamt viel Lob
http://www.dradio.de/kulturnachrichten/201011011100/3
Bitte ergänzen!
Kurz nach dem Einsturz – Foto: Frank Domahs, Köln weitere Infos unter: http://www.domahs.de, Lizenz http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
Fotos Siegener Archive
Archiving the Web: Papers from the International Web Archiving Workshop (Vienna 2010)
“Archiving Web Video” by Radu Pop, Gabrile Vasile and Julien Masanes
“Terminology Evolution Module for Web Archives in the LiWA Context”
by Nina Tahmasebi, Gideon Zenz, Tereza Iofciu and Thomas Risse
“Archiving Data Objects using Web Feeds”
by Marilena Oita and Pierre Senellart
via Resourceblog
Open Access-Zeitschriften in ERIH
Christian Gutknecht hat eine Tabelle erstellt, aus der hervorgeht, dass es einige wenige OA-Zeitschriften gibt, die “A” sind:
https://public.sheet.zoho.com/public/gueti/open-access-ulrichs
Zum Hintergrund:
https://lists.spline.inf.fu-berlin.de/lurker/thread/20101101.131248.a3d58bee.en.html
Update: ERIH ist ein überflüssiger Schabernack. Was soll eine Liste, in der z.B. die ZfdA oder die ZHF fehlen? Reichweite geht da stets vor Qualität, und die Kriterien werden anscheinend nicht offen gelegt. Kein Wunder, dass sich die in RIHA zusammengeschlossenen kunsthistorischen Institute in scharfer Form Ende 2009 gegen ERIH gewandt haben:
ARCHIV DER JUGENDKULTUREN e. V. hat es fast geschafft
” Das ARCHIV DER JUGENDKULTUREN e. V. hat sich zur Aufgabe gemacht, den Klischees und Vorurteilen über “die Jugend” differenzierte Informationen entgegenzusetzen. Zu diesem Zweck betreibt es eine eigene Jugendforschung, publiziert deren Ergebnisse, aber auch autobiografische Texte und vieles mehr in seiner archiveigenen Verlagsreihe und bietet jährlich bundesweit rund 80 Schulprojekttage und Fortbildungen für Erwachsene an. Das Archiv der Jugendkulturen sammelt Medien u. a. Objekte aus und über Jugendkulturen und stellt dieser in seiner Präsenzbibliothek der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Punk, Techno, HipHop, Gothic, Skinhead, Emo … von der Bravo über Punk-Fanzines, den ersten Techno-Flyern bis hin zu Schülerzeitungen – hier ist alles zu finden.
Schon mehrfach wurde das Archiv der Jugendkulturen für seine Arbeit ausgezeichnet, so zum Beispiel
* 2003 vom Bündnis für Demokratie und Toleranz
* 2007 vom Jugendforum im Berliner Abgeordnetenhaus
* 2009 von der Initiative “Deutschland – Land der Ideen”
Dennoch erhält das Archiv der Jugendkulturen bis heute keinen Cent Regelförderung und arbeitet seit seinem Bestehen mit auf Zeit geförderten Stellen und vor allem ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Doch auf Dauer braucht eine derartige Einrichtung wenigstens eine oder zwei hauptamtliche Stellen und die Sicherung der Grundkosten. Startete das Archiv im Mai 1998 mit 185 m² und etwa 12.000 Medien, so ist die Sammlung seitdem kontinuierlich auf derzeit rund 60.000 Medieneinheiten gewachsen (Pressebeiträge und Flyer nicht mitgezählt) und die Archivräume umfassen inzwischen 700 m². Um diese zu finanzieren, müssen die MitarbeiterInnen seit Jahren Monat für Monat privat Gelder spenden. Das ist jedoch auf Dauer nicht machbar. Damit ist die Existenz dieser in Europa einmaligen Einrichtung in regelmäßigen Abständen akut gefährdet.
So entstand die Idee einer Stiftungsgründung. Eine Stiftung bietet uns eine langfristige Perspektive. Deshalb starteten die MitarbeiterInnen des Archiv der Jugendkulturen am 1. Juli 2010 eine bislang einmalige Spendenkampagne: 100.000 Euro sollten bis zum 31. Oktober 2010 gesammelt werden, um den zu diesem Zeitpunkt auslaufenden Mietvertrag verlängern und die Stiftung gründen zu können.
Nun steht das Ergebnis fest: Wir haben es geschafft! Der Mietvertrag wurde um drei weitere Jahre verlängert, die Stiftung wird gegründet! 1.317 Menschen spendeten insgesamt rund 94.000 Euro – ein beachtliches Ergebnis! Vielen Dank allen Menschen und Institutionen, die dazu beigetragen haben!
Wir hoffen, dass der Spendenfluss nun nicht einfach abbricht und die restlichen 6.000 Euro auch noch gespendet werden. Deshalb haben wir beschlossen, die Spendenkampagne bis zum Jahresende zu verlängern!
Was geschieht, wenn mehr Geld als die für die Stiftung noch benötigten 6.000 Euro gespendet werden? In dem Fall wollen wir alle bis zur offiziell erfolgten Stiftungsgründung eingehenden Spenden nutzen, um sofort einigen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen:
* Zunächst möchten wir endlich einem jungen Menschen die Möglichkeit bieten, im Archiv der Jugendkulturen ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur oder Politik zu absolvieren. Wir bekommen immer wieder Anfragen von engagierten Menschen, die ihr FSJ bei uns durchführen möchten, konnten uns dies bisher aufgrund der 500 – 600 Euro monatlichen Kosten nicht leisten. Mit Ihrer Spende wird sich das nun vielleicht ändern!
* Dann möchten wir gerne wenigstens zweien unserer MitarbeiterInnen, die hier derzeit ein bis zwei Tage wöchentlich ehrenamtlich arbeiten, einen 400-Euro-Job bieten. Das ermöglicht nicht nur diesen, ein wenig besser ihren Lebensunterhalt zu gestalten, sondern auch wir und unsere BesucherInnen profitieren davon, wenn mehr szene-kompetente MitarbeiterInnen zukünftig drei oder vier Tage in der Woche im Archiv der Jugendkulturen für sachkundige Auskünfte und Beratung zur Verfügung stehen.
Spenden Sie also weiter und werden Sie Pate unserer (zukünftigen) MitarbeiterInnen!
Sollten Sie dies nicht wollen, sondern soll Ihre Spende weiterhin in das Stiftungskapital fließen, schicken Sie uns einfach eine Mail oder vermerken Sie dies bei der Überweisung.
Hier noch einmal die Bankverbindung:
Spendenkontonummer: 1241383853
BLZ: 500 502 01
Bank: Frankfurter Sparkasse
Konto-Inhaber: Klaus Farin
Zweck: Spende Stiftung
Für internationale Überweisungen:
IBAN: DE85 5005 0201 1241 3838 53
BIC: HELADEF1822
Oder Paypal, unsere Paypal-Adresse lautet: stiftung@jugendkulturen.deDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Bitte senden Sie uns doch parallel eine Mail mit Ihren Daten, dann halten wir Sie auch über den Fortgang auf dem Laufenden. Alle SpenderInnen werden außerdem im Spendenverzeichnis auf der Homepage genannt (wenn Sie es möchten).
Hier noch einige Zahlen:
* 1.317 Menschen und Institutionen spendeten insgesamt 93.677 Euro (Stand vom 31. Oktober 2010).
* 58 SpenderInnen sind selbst WissenschaftlerInnen, 5 SpenderInnen MdBs; 647 Spender sind männlich, 459 Spender weiblich (was durchaus bemerkenswert ist, da Jugendkulturen weitgehend als “männliches” Phänomen gelten).
* 2 Menschen/Institutionen spendeten 5.000 Euro.
* 31 Menschen/Institutionen spendeten 500 bis 1.000 Euro.
* 49 Menschen/Institutionen spendeten 200 bis 450 Euro.
* 184 Menschen/Institutionen spendeten 100 bis 180 Euro.
* 247 Menschen/Institutionen spendeten 50 bis 99 Euro.
* 804 Menschen/Institutionen spendeten unter 50 Euro.”
Quelle: Homepage des Archivs
Link zum TAZ-Artikel
Repertorium der mittelalterlichen Autoritäten (mhd. und mnd.)
http://www.uni-bielefeld.de/lili/forschung/projekte/bra
Bislang 12 Handschriften.
Zur Überlieferung der Greisenklage
Bei Recherchen zur angeblichen Chronik des Wenzel Gruber und zur Überlieferung des Reimpaargedichts “Greisenklage” stieß ich auf einen interessanten Beitrag im Internet, an den ich mich nicht mehr erinnerte:
http://www.aedph-old.uni-bayreuth.de/2004/0330.html
Es handelt sich um eine Mail an die Mailingliste Mediaevistik vom 27. November 2004 (von mir abgesandt).
Der Handschriftencensus hat bislang weder Mücks Aufsatz ausgewertet noch von meinem damaligen Nachweis einer weiteren Augsburger Handschrift Kenntnis genommen.
http://www.handschriftencensus.de/werke/2462
Ich schrieb: “Ein Blick ins Internet widerlegt die ohnehin nicht
schluessige Hypothese von Mueck, Hans von Trenbach haette
die Greisenklage verfasst. Abgesehen davon, dass
die Redaktionsgeschichte bei Mueck zu kurz kommt (die
Ueberlieferung in der Trenbach-Chronik muesste ja
textgeschichtlich am Anfang stehen, wenn Hans von Trenbach
sie verfasst haette), kann die vermutete Abfassung in den
1460er Jahren durch zwei neue Textzeugen aus dem 2. V. des
15. Jh. zurueckgewiesen werden.”
Diese beiden Handschriften (nur die St. Galler ist im Handschriftencensus vermerkt) wiesen meine Ergänzungen zur Liste von Mück nach:
“Ergaenzungen:
St. Gallen, Stiftsbibl. cod. 594, p. 400-402 (1430/40 von
Friedrich Kölner geschrieben)
Greisenklage= “Von dem vngelebten vnd vnwerden alter des
menschen”
Beschreibung und Identifizierung von Nigel Palmer
http://users.ox.ac.uk/~npalmer/kat.pdf
Augsburg 2° Cod. 307, 97rb (2. V. 15. Jh.) Inc. “In iugend
was ich lieb und werd …”
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0206_c097_JPG.htm
Zimmernsches Vergaenglichkeitsbuch 1540er Jahre (davon
weitere Abschriften)
http://www.ds.unizh.ch/kiening/vergaenglichkeitsbuch
http://www.ds.uzh.ch/kiening/vergaenglichkeitsbuch
Faksimile mit Transkription”
Inzwischen sind als Handschriftendigitalisate hinzugekommen:
Heidelberg Cpg 98
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg98/0427
Dresden M 209
http://digital.slub-dresden.de/ppn278681387
[Update: Auch das Liederbuch der Clara Hätzlerin ist online:
Anleitung, es bei http://manuscriptorium.com aufzufinden: http://www.handschriftencensus.de/3722
Januar 2015: Online sind auch die Frankfurter
http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/msma/content/pageview/3656674
die Harvard-Handschrift
http://nrs.harvard.edu/urn-3:FHCL.HOUGH:4871475?n=83
und die von Claus Spaun in Augsburg:
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00087338/image_71 ]
An Editionen finde ich online:
Wattenbach aus Clm 641
https://www.archive.org/stream/anzeigerfurkunde20germ#page/n79/mode/2up
Haltaus aus dem Liederbuch der Clara Hätzlerin zu Augsburg (Prag NM X A 12)
http://books.google.com/books?id=hqTZAAAAMAAJ&pg=PA41
Freyberg aus Hunds Stammenbuch Bd. III, der auf die Trenbeck-Chronik zurückgeht
http://books.google.com/books?id=Jl5HAAAAYAAJ&pg=PA726
Aus St. Gallen 594 edierte den Text
Barbara Christine Stocker, Friedrich Colner, Schreiber und Übersetzer in St. Gallen 1430-1436 (mit Beigabe der deutschen Wiborada-Vita in dynamischer Edition) (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 619), Göppingen 1996, S. 18
Der Einblattdruck, der die Greisenklage überliefert, gehört nach Augsburg und ist keine Inkunabel, sondern um 1508/12 zu datieren:
http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/GWX159B.htm
Dass die Gruber-Chronik eine Quellenfiktion darstellt, zeigt schon ein Blick in die Vorrede, die in einem Werk aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts vollständig anachronistisch wäre.
http://books.google.com/books?id=vhcXAAAAYAAJ&pg=RA1-PA75 (US-Proxy)
Wenn zutrifft, was Hund (bei Freyberg S. 719) schreibt, dass Gruber einen Ulrich Trenbeck auf dem Zürcher Turnier von 1165 auftreten ließ, so ist die Entstehung im 16. Jahrhundert erwiesen, da das Turnier von Rüxner erfunden wurde.
Update: Klaus Graf: Fiktion und Geschichte: Die angebliche Chronik Wenzel Grubers, Greisenklage, Johann Hollands Turnierreime und eine Zweitüberlieferung von Jakob Püterichs Ehrenbrief in der Trenbach-Chronik (1590). In: Mittelalter. Medieval Studies Blog vom 28. Februar 2015
https://mittelalter.hypotheses.org/5283 (und weitere Online-Nachweise)
Einblattdruck der Greisenklage
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Greisenklage_einblattdruck.jpg









