https://www.hsozkult.de/news/id/news-164329
Via OE
Michele Cammarosano, Leiter des ERC-geförderten Forschungsprojekts TabulaRasa. Clay, Wax, and the Impact of Erasable Writing Technologies on Manuscript Cultures (2025–2030), schreibt mir:
„Im Rahmen dieses Projekts ist gerade eine zweijährige Postdoc-Stelle ausgeschrieben worden. Der Fokus liegt auf der Paläographie der Wachsschrift im Mittelalter und Frühen Neuzeit. Da ein Großteil der erhaltenen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wachstafeln aus dem deutschsprachigen Raum stammt, wären neben paläographischer Expertise auch Deutschkenntnisse sehr willkommen. […]
Alle Info sowie den Link zur offiziellen Ausschreibung findet man in diesem englischsprachigen Beitrag auf unserer Projektwebsite, die ebenfalls auf Hypotheses basiert ist: https://tabularasa.hypotheses.org/5854“
Westfalen-Blatt, 29.6.2026, S. 7 (Bielefeld 1) via OE
(Danke an OE und BK)
https://de.wikipedia.org/wiki/Carlo_Ginzburg
Siehe auch hier: https://archivalia.hypotheses.org/?s=carlo+ginzburg
20.6.2026 https://www.welt.de/kultur/article6a33930faf14c0b52895df2d/nachruf-auf-carlo-ginzburg-der-kriminalist-der-weltgeschichte.html (via OE)
„Den nächsten Vortrag, zu 600 Jahren Ulrich Rösch, hält am 18. Juni bereits Birgit Kata“, sagte Stadtarchivar Rainer Jensch im Rahmen der Mitgliederversammlung des Wangener Altstadt- und Museumsvereins (AMV). Seine Nachfolgerin hatte er bereits mitgebracht. Sie arbeitete zuvor im Kemptener Stadtarchiv und den Museen und hatte verschiedene Ausstellungen in ganz Süddeutschland kuratiert.
Kata wird mit Rainer Jensch noch im Mai zusammenarbeiten und dann alleinig die Leitung des Wangener Stadtarchivs übernehmen.“
Schwäbische Zeitung – Leutkirch vom 30.03.2026.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Br%C3%BCckner
Enno Bünz:
Das Fach Volkskunde hat Wolfgang Brückner, der sich bereits früh mit den schwierigen Traditionen und ideologischen Implikationen seiner Disziplin auseinandergesetzt hat, in staunenswerter Breite vertreten. Er selbst verstand sich als historischer Kulturwissenschaftler, der einen breiten Horizont vom Mittelalter bis in die Gegenwart hatte. Die methodische und thematische Entwicklung des Faches Volkskunde zur Europäischen Ethnologie bzw. Kulturanthropologie hat Brückner selbst kritisch wahrgenommen. Vor allem der historische Substanzverlust eines Faches, das mittlerweile vorwiegend gegenwartsorientiert arbeitet, stimmte ihn skeptisch.
Auf den Nachruf von Patrick Bahners in der FAZ (PAYWALL) wies mich DS hin.
Die Historikerin war einePionierin der Frauengeschichte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gisela_Bock_(Historikerin) (Via OE)
https://d-nb.info/gnd/1024631443
https://trauer.sueddeutsche.de/traueranzeige/norbert-h-ott
Norbert H. Ott hat als Literaturwissenschaftler und Kunsthistoriker zum Bild-Text-Verhätnis in mittelalterlicher Literatur gearbeitet und den Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters mitbegründet und lange Jahre geleitet.
(Hinweis UO)
https://www.klosterkammer.de/ueber-die-klosterkammer/stellenangebote/ (Danke an OE)
Bewerbung bis 12.9.2025.
https://www1.wdr.de/kultur/kulturnachrichten/ulrich-fischer-leiter-koelner-stadtarchiv-100.html
OE ergänzt: Der Historiker tritt rückwirkend zum 15. Juli die Nachfolge von Bettina Schmidt-Czaia an, die in den Ruhestand getreten ist.
„Das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv vermittelt Interessierten seit mehr als 150 Jahren relevante, authentische und verlässliche Informationen über die Vergangenheit“, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker. In Zeiten von Fake News, politischer Instrumentalisierung und Radikalisierung sei Fischer als neuer Leiter des größten Kommunalarchivs Deutschlands angetreten, dieses als Stütze des Rechtsstaates, der Demokratie und der Vielfalt in Köln zu stärken. „Ein Anliegen, das auch mir sehr am Herzen liegt“, so Reker.
Fischer arbeitet schon seit 2006 im Historischen Archiv. Es habe, so Fischer, „in der Vergangenheit schwierige Zeiten erlebt und ist daraus gestärkt hervorgegangen. Die Gegenwart bietet eigene Herausforderungen.“ Als neuer Archivleiter liege ihm die Vermittlung von authentischen Informationen aus der Vergangenheit und Expertise im Umgang mit der digitalen Informationswelt am Herzen. Sein Wunsch: „Das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv wird ein offenes Haus für alle Kölnerinnen und Kölner sein.“
Ulrich Fischer studierte Geschichte, Englische Philologie, Sozialwissenschaft und Geographie in Trier, Durham (Großbritannien) und Münster. Im Februar 2003 promovierte er an der Westfälischen Wilhelms-Universität mit summa cum laude.
Zuletzt hatte es Spannungen innerhalb des Historischen Archivs gegeben. Der Grund dafür war die Integrierung des zuvor eigenständigen Rheinischen Bildarchivs (RBA). Dem Vernehmen nach wollte sich dessen Leiterin, Johanna Gummlich, nicht mit der Herabstufung des RBAs zum „Sachgebiet“ innerhalb des Historischen Archivs abfinden und wurde daraufhin von der damaligen Stadtarchiv-Leiterin Bettina Schmidt-Czaia innerhalb des Hauses versetzt. Gummlich hat das RBA mittlerweile verlassen.”
Kölner Stadt-Anziger, 23.7.2025
25.7.2025 RD weist zusätzlich hin auf https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presseservice/neue-archivleitung
Zur Leiterin der Abteilung Rheinland des Landesarchivs NRW:
Sein Name ist untrennbar mit dem Konzept der Lieux de mémoire verbunden.
Ein Arbeitsgebiet des Rechtshistorikers war die Geschichte des Urheberrechts.
https://www.archiv.rwth-aachen.de/2025/04/02/eine-aera-geht-zuende/ [10.1.2026 404] wurde aufgegriffen von