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Androzentrische Algorithmen? Über LLMs, Digitalisierung, Gender Data Gaps und Frauengeschichte

Vor ein paar Monaten las ich in der ZEIT einen Artikel, der die Auftakte diverser Digitalisierungsprozesse in Staatsbibliotheken und Bundesarchiven beschrieb (Zum ZEIT Artikel). Ziel sei, die Trainingskorpora von LLMs durch Digitalisate zur eigenen Geschichte und Sprache mitzugestalten. Vor allem wolle man aber von dem schon jetzt absehbaren großen Nutzen von LLMs für die geschichtswissenschaftliche Forschung profitieren. Während in Norwegen bereits seit 20 Jahren Unmengen an Beständen eingescannt werden, hängt Deutschland mit einem Anteil von 0,2% (Stand 2023, Prozentsatz entnommen aus dem Artikel) digitalisierten Inhalten aus dem Staatsarchiv weit zurück – natürlich vor allem aufgrund rechtlicher Beschränkungen und Datenschutz.

Wie groß der Nutzen dennoch sein könnte und teils bereits ist, wird in dem Artikel überzeugend anhand einiger Beispiele argumentiert: Die Transkription handschriftlicher Dokumente, das Lesen und Erfassen historischen Materials in einer Menge, zu der ein einzelner Mensch nie fähig wäre oder die Auswertung von Fotos, auf denen mithilfe einer KI-gestützten Gesichtserkennungssoftware Täter und Opfer aus der NS-Zeit posthum identifiziert werden können.

Exkurs zum Gender Data Gap

An diesen, eigentlich vielversprechenden, ersten Eindruck musste ich nun kürzlich wieder denken, allerdings mit wachsender Skepsis. Ich las gerade erneut Perez‘ „Invisible Women“, ein Buch über den Gender Data Gap (kurze Erläuterung zum “Gender Data Gap”) aus dem ‚prähistorischen‘ Jahr 2019 – also 3 Jahre bevor sich mit der Veröffentlichung von ChatGPT LLMs nennenswert in der breiten Masse etablierten. Bereits zu diesem Zeitpunkt, als das Problem noch unabhängig (oder zumindest größtenteils unabhängig) von KI behandelt werden konnte, ließen sich bereits die negativen Konsequenzen und statistischen Verzerrungen nachweisen, die der Gender Data Gap beim Training und der Entwicklung diverser Algorithmen und Applikationen mit sich brachte. Die von Perez zusammengetragenen und beschriebenen Folgen der androzentrischen Trainingskorpora reichen von Sprach- und Transkriptionsassistenzen, die weibliche Stimmen schlechter verstanden, über Übersetzungstools, die die weiblichen und männlichen Endungen je nach stereotypischem Ermessen und Berufen wegließen, ergänzten oder wechselten (Google Translate und Gender), bis hin zur Beeinflussung von Ergebnissen und deren Priorisierung bei Internetsuchen (Stereotypen in der Google (Bilder-)Suche).

Bedeutung eines Data Gaps für die Frauengeschichte

Meine Assoziation mit dem ZEIT-Artikel rührte vor allem von der Frage her, wie sich der bestehende Mangel an Repräsentation von Frauen in Quellen und geschichtlichen Darstellungen wohl im Kontext der verbreiteten Nutzung von KI bzw. LLMs in der Geschichtswissenschaft auswirken würde. Letztlich hat die Geschichte ja ihren ganz eigenen, ziemlich beachtlichen, Gender Data Gap.

Bevor man mir hier fairerweise einen übermäßigen Pessimismus vorwirft: Natürlich weiß ich um all die beachtlichen Bemühungen, die in der Frauengeschichtlichen Forschung in den letzten Jahrzenten angestoßen wurden. Nichtsdestotrotz ist die Frauengeschichte eine verhältnismäßig junge Tradition – gegenüber knapp 2500 Jahren „Männergeschichte“ (wie ich sie aus gegebenem Anlass einmal nennen möchte) – mit dementsprechend ‚wenig‘ Material. Auch muss in der Frauengeschichte eine andere Herangehensweise an die Rekonstruktion von Ereignissen und Lebensrealitäten auf Basis vorhandener Quellen gewählt werden – aufgrund teils eben nicht vorhandener Quellen. Amy Richlin behandelt genau das in ihrer Monografie „Arguments with Silence, Writing the History of Roman Women“.  Der Titel steht dabei eigentlich schon für sich. Um die Geschichte von Frauen aus einer Zeit zu rekonstruieren, in der sie – wenn überhaupt – durch ihre männlichen Zeitgenossen erwähnt wurden, muss implizit aus der Stille heraus argumentiert werden. Es sind kritische und oft indirekte Rückschlüsse nötig, um unverfälschten Erkenntnisse über das Leben von Frauen auf Basis ihrer Darstellung durch antike, männliche Autoren (die zwingendermaßen ein bedeutendes Interesse am Erhalt des Status Quo in Sachen Geschlechterordnung hatten) zu gewinnen.

Das historische Argumentieren und die kritische Auseinandersetzung mit Quellen ist allerdings genau das, was LLMs (noch) nicht können – wie auch der ZEIT Artikel kritisch einräumt. LLMs arbeiten im Kern vor allem nach Wahrscheinlichkeiten, die sich mitunter aus ihren Trainingskorpora ergeben. Was die Präsenz in und Menge an Quellen betrifft, haben Frauen aber leider, wie gerade geschildert, ziemlich schlechte Karten. Übrigens genauso, wie jede andere „stumme Gruppe“ in der Geschichte.

Mit Blick auf die Bemühungen, Archivbestände zunehmend zu digitalisieren und im Kontext von LLMs und deren Training für die Geschichtswissenschaften in einem ganz neuen Maß nützlich zu machen, halte ich gerade im deutschen Raum eine bestimmte Verschärfung geschlechtlicher Asymmetrien für nicht unwahrscheinlich: Aufgrund der vorhin schon kurz angeprangerten rechtlichen Beschränkungen in Sachen Datenschutz und Urheberrecht wird vor allem Textmaterial genutzt, das beispielsweise aufgrund seines Alters nicht mehr urheberrechtlich geschützt ist (also 70 Jahre nach Tod der verfassenden Person). So dürften ältere Darstellungen und Auffassungen von Gesellschaft und Geschichte, bei denen Frauen als historische Subjekte wenig Erwähnung finden oder dem androzentrischen Blick erliegen, einen disproportional großen Teil der Trainingsgrundlage von LLMs ausmachen. Die Frauen- und Geschlechtergeschichte, die diesen Darstellungen etwa seit den 1970er Jahren entgegenwirkt, ist dagegen öfter urheberrechtlich geschützt, zudem auch schlicht in geringerem Maß vorhanden und damit im Trainingsmaterial deutlich unterrepräsentiert. Die Annahme, dass ein solches Ungleichgewicht Konsequenzen mit sich bringt, liegt – gerade im Hinblick auf Perez‘ Ausführungen – nahe.

Selbsttest zur Reproduktion geschichtlicher Lücken bei LLMs

Ob Modelle tatsächlich klassische, androzentrische Deutungsmuster und Schemata bei der Darstellung von Geschichte reproduzieren und festigen, wollte ich der Neugierde halber einmal selbst ausprobieren. Die Idee war, Fragen zu Geschichte zu stellen, die die Erwähnung von Frauen eigentlich logisch implizieren, aber nicht zwingend voraussetzen.

Das ergiebigste Beispiel war die Frage nach „Schule im antiken Rom“. Die Antworten variierten natürlich teilweise zwischen den verschiedenen Sprachmodellen, wobei ich die Unterschiede teilweise auch auf vorhandene Daten zu meiner Person schieben würde. ‚Zufällig‘ arbeite ich nun andauernd zu Frauengeschichte und habe im Prozess immer wieder die verschiedensten KI-Tools verwendet, deren Erinnerungsspeicher und Kontextwissen wohl unweigerlich die Ergebnisse verfälscht.

Auffällig war aber bei der Beantwortung der Fragen, vor allem eben beim Beispiel der Schulbildung, dass genau das Schema von sozialgeschichtlicher Schein-Neutralität stattfand, das Anette Kuhn bereits 1990 in einem Artikel zur Frauengeschichtsforschung in der APuZ (bpb Artikel zur Frauengeschichte) beschrieb. Die hartnäckige Annahme in der Sozialgeschichte war (und ist es teilweise immer noch), dass „Frauen in den sozialgeschichtlichen Kategorien“ (Kuhn, S. 2) mit eingeschlossen seien. Unter vermeintlich geschlechtsneutralen Begriffen beschrieb man in der Gesellschaftsgeschichte letztlich vor allem Männer.

Die Ergebnisse des kleinen KI-Selbsttests spiegelten eigentlich genau das wider: In den meisten von LLMs formulierten Antworten zur Schulfrage war von „Kindern“ die Rede, obwohl höhere Schulformen und manche der dort genannten Bildungswege fast ausschließlich Jungen vorbehalten waren. Differenziert wurde vor allem nach gesellschaftlichem Stand, während die doch recht gravierenden geschlechtliche Unterschiede in der Schulbildung bestenfalls mit einem Nebensatz eingeräumt wurden. Das galt übrigens auch für Antworten auf die Frage nach der gesellschaftlichen Ordnung in der römischen Republik. Auch hier wurde die Differenzierung hin zu den anderen 50% der Bevölkerung, wenn überhaupt, eher sparsam vorgenommen.

Diese Art von Selbsttest ist natürlich nur sehr begrenzt aussagekräftig, aber die folgende Frage nach den Konsequenzen der Trainingskorpora und den hierauf aufbauenden Antworten der LLMs bleibt bestehen: Wird so vielleicht genau das verstärkt, was Kuhn bereits vor 35 Jahren als Gefahr betonte, nämlich die subtile Integration und Assimilation von „Frauengeschichte in die ‚allgemeine‘ sozialgeschichtliche Perspektive“?

Mögliche Lichtblicke

Um bei all’ den geschilderten Risiken und möglichen Bedrohungen feministischer Geschichtswissenschaften dennoch ein etwas ganzheitlicheres Bild zu zeichnen, hier der Vollständigkeit halber auch ein paar positive Aussichten und Perspektiven:

  1. Algorithmen mit Gender-Bias können überarbeitet und beispielsweise aktiv durch Supervised-Fine-Tuning korrigiert werden (Studie für alle, die sich die Hoffnung wieder nehmen lassen wollen)
  2. Dank Produkten wie dem „Scantent“ wird das hochwertige Digitalisieren für nur knapp 240€ auch kleineren (teils eben auch explizit frauengeschichtlichen) Archiven zugänglich gemacht; von dem eigentlich Digitalisierungsprozess der Archive profitieren erst einmal viele, vor allem solche Forschungsfelder, denen es an zugänglichem Material mangelt – wobei ich mich dennoch frage, welches Buch jemals so problemlos aufgeschlagen bleiben würde wie das auf dem Produktbild, ohne, dass man es beim Scannen festhält… Scan-Tent Produktseite
  3. Der geschichtliche Nutzen von LLMs und KI-gestützten Softwares könnte gerade für die Frauengeschichte und ihre Forschung von größtem Nutzen sein: z.B. bei der Durchsuchung von Quellen, in denen Frauen zwar selten aber eben durchaus erwähnt werden oder beim Auffinden von Fachliteratur, die gerade in neueren Feldern oft schwieriger aufzufinden ist.

Fazit

Letztlich scheinen LLMs im Kontext der Frauengeschichte potenziell Fluch und Segen zugleich zu sein. Bei unkritischem Einsatz und ohne ein Bewusstwerden der Leerstellen in unseren Datensätzen könnten sie für die Rezeption von Frauen in der Geschichte und somit natürlich auch allgemein in der Gesellschaft einen nennenswerten Rückschlag bedeuten. Zugleich haben sie, bei richtiger Verwendung, ein enormes Potenzial für die Geschichtswissenschaften im Allgemeinen, vor allem aber für die Frauengeschichtsforschung im Speziellen. Dies gilt zumindest, solange man die ethischen und nachhaltigen Aspekte außen vorlässt, bei denen KI nun mal so gar nicht gut dasteht.

Quellen

Chen, E., Zhan, R.-J., Lin, Y.-B., & Chen, H.-H. (2026). More women, same stereotypes: Unpacking the gender bias paradox in large language models. arXiv. https://arxiv.org/abs/2503.15904
Fischer, T., & Hosan, B. (7. Dezember 2025). Mehr, als ein Mensch lesen kann. Die Zeit, 36-44. https://epaper.zeit.de/webreader-v3/index.html#/951107/36
Kuhn, A. (1990). Frauengeschichtsforschung. Zeitgemäße und unzeitgemäße Betrachtungen zum Stand einer neuen Disziplin. Aus Politik und Zeitgeschichtehttps://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/archiv/535351/frauengeschichtsforschung-zeitgemaesse-und-unzeitgemaesse-betrachtungen-zum-stand-einer-neuen-disziplin/

Perez, C. C. (2020). Invisible Women. Exposing Data Bias in a World Designed for Men.

Richlin, A. (2014). Arguments with Silence.

Identitätswechsel durch Crossdressing

WHD erinnert an den Fall der 1477 wegen Sodomie bei Speyer im Rhein ertränkten Katharina Hetzeldorfer.

Natürlich mit Paywall legt der Spiegel den Akzent auf einen reißerischen Aspekt: „Die Nürnbergerin Katherina Hetzeldorfer gab sich als Kerl aus, mit einem roten Dildo verführte sie Frauen in Speyer. Bis ihr das 1477 zum Verhängnis wurde.“

Die maßgebliche deutschsprachige Darstellung von Helmut Puff 1999 ist kostenlos verfügbar:

https://www.researchgate.net/publication/271085885_Weibliche_Sodomie

Absurderweise erschien die Hetzeldorfer in der Wikipedia als Opfer der Hexenverfolgung:

https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Katherina_Hetzeldorfer&oldid=265759565

Weitere Fälle zum Crossdressing:

https://www.dhm.de/blog/2021/02/02/identitaetswechsel-durch-crossdressing/

Die Frau im spätmittelalterlichen Schwäbisch Gmünd

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Zeitungs-Beitrag von mir, den ich wohl in den 1980er Jahren zu einem 1. April aus einer alten Gmünder Zeitung gefischt hatte und der einem Industrieabwasserfisch galt. Stattdessen fand ich einen anderen Artikel:

Klaus Graf: “…ihre Haarzöpfe abgeschnitten”. Die Frau im spätmittelalterlichen Gmünd. In: Rems-Zeitung vom 27.7.1983, Nr. 170, S. 10.
Online (Scan): https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Graf_frau_spaetmittelalterliches_schwaebisch_gmuend.pdf

Dazu auch die Stadtgeschichte 1984: https://doi.org/10.11588/diglit.42374#0164

Ein Leitfaden für Lesesaalnutzung und Kopienversand (aus der Sicht der Frauenarchive)

Nur 12 Seiten: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/sites/default/files/2025-08/Leitfaden%20Lesesaalnutzung%2BKopienversand_2025.pdf

Und nun üben die feministischen Bewegungsarchive aus Anlass von “Dabei gilt für archivarische Bestände § 60e Abs. 5 UrhG, der den Kopienversand durch Bibliotheken beschränkt, ausdrücklich nicht” den korrekten Gebrauch von archivisch, archivarisch und archivalisch.

“Beklaute Frauen”: Wie Frauen um ihr geistiges Eigentum gebracht wurden

Der NDR stellt das Buch der Historikerin Leonie Schöler vor:

https://www.ndr.de/kultur/buch/sachbuecher/Beklaute-Frauen-Wie-Frauen-um-ihr-geistiges-Eigentum-gebracht-wurden,schoeler106.html

Auszüge: https://books.google.de/books?id=vCvhEAAAQBAJ

Siehe auch https://www.instagram.com/heeyleonie/?hl=de

Lexikon zur Geschichte der Frauen in der Schweiz

https://catima.unil.ch/fs-ds/de?style=grid

Beispiel: https://catima.unil.ch/fs-ds/de/portraits/44492-dupraz-laure

Unzulänglich:

* keine Kurzbiographie (Wikipedia: Laure Dupraz (* 16. Juni 1896 in Genf; † 26. Oktober 1967 in Freiburg im Üechtland) war eine Schweizer Pädagogin und die erste Frau, die in der Romandie als ordentliche Professorin ernannt wurde. Sie setzte sich insbesondere für die Bildung von Mädchen und jungen Frauen ein.”)

* kein Permalink

* keine Normdaten (z.B. Wikidata)

* keine Nachnutzung

* keine Online-Nachweise

Zum Internationalen Frauentag

Wonnebebend, süß berauscht von Freude,
Klopfen lauter unsre Herzen heute
Im Gefühle namenloser Lust;
Frohe Ahnung von zukünft’gem Glücke
Schwebt vor unserm wonnetrunknen Blicke,
Hebet schneller athmend unsre Brust!

Dies schrieb die aus dem wittgensteinischen Laasphe gebürtige Dichterin Elise Sommer (1761-1836), an die das Siwiarchiv erinnert.

Wie man damals Frauenpoesie beurteilte, zeigt eine Rezension in den Blättern für literarische Unterhaltung 1836 I, S. 175 (GBS).

Genderspezifische Dokumentationspolitiken

Die neue Ausgabe der MITTEILUNGEN DER VEREINIGUNG  ÖSTERREICHISCHER BIBLIOTHEKARINNEN UND BIBLIOTHEKARE hat das
Schwerpunktthema „Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationspolitiken. Frauen*- und genderspezifische Zugänge“.

open access via
https://journals.univie.ac.at/index.php/voebm/issue/view/549/198

Gertrud von Ortenberg, Eleonore von Limpurg et al.

In letzter Zeit habe ich mich intensiv mit der Mystikerin Gertrud von Ortenberg und der Dichterin Eleonore von Limpurg befasst. Es gab in Archivalia aber auch wissenschaftliche Beiträge über die Vornamen adeliger Frauen und über viele Frauenklöster zu lesen.

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Historisches zu Gertrud von Ortenberg. In: Archivalia vom 25. Februar 2022
https://archivalia.hypotheses.org/140503

Johann Gottfried Pahl (1768-1839) über die Barockdichterin Sophie Eleonore von Limpurg (1655-1722). In: Archivalia vom 5. Dezember 2021
https://archivalia.hypotheses.org/137138

Obersontheim Ev. Kirche Epitaph Eleonora Schenkin von Limpurg.jpg
In der evangelischen Pfarrkirche Obersontheim ist dem Ehepaar Schenk Vollrath und Sophie Eleonore ein barockes Doppelgrabmal gewidmet. Foto von User:Hasi55 CC BY-SA 4.0, Link

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Felicitas Lieberin. In: Archivalia vom 4. September 2007
https://archivalia.hypotheses.org/27094
Dominikanerin in Medlingen (um 1500)

Erinnerung an ein von Jörn Günther verscherbeltes Gebetbuch. In: Archivalia vom 16. Juli 2009
https://archivalia.hypotheses.org/20512
Magdalena Gräfin von Montfort-Tettnang (1473-1525)

Barbara Pfinzing. In: Archivalia vom 2. August 2009
https://archivalia.hypotheses.org/20307
Barbara Pfinzing (+1513), Dominikanerin im Katharinenkloster Nürnberg

Eine Handschrift der “Geistlichen Meerfahrt” der Margaretha Ursula von Masmünster in der Hofbibliothek Sigmaringen. In: Archivalia vom 30. August 2010
https://archivalia.hypotheses.org/16261
Dominikanerin u.a. in Basel (+1447/48)

Passionsbetrachtungen und Gebete für Klosterfrauen in Washington (ehemals in Maihingen). In: Archivalia vom 10. März 2011
https://archivalia.hypotheses.org/13585

Ein verschollenes Magdalenenbuch? In: Archivalia vom 11. November 2011
https://archivalia.hypotheses.org/10734
Beutler, Magdalena von Kenzingen (+1458)

Handschrift für Beatrix von Montfort geborene von Helfenstein. In: Archivalia vom 5. Dezember 2011
https://archivalia.hypotheses.org/10520

Schrieb Gertrud von Büren im westpfälzischen Kloster Fischbach? In: Archivalia vom 23. Dezember 2011
https://archivalia.hypotheses.org/10371

Caesarius von Heisterbach über Hildegund von Schönau. In: Archivalia vom 25. Dezember 2012
https://archivalia.hypotheses.org/7976

Handschriften und Inkunabeln aus dem Franziskanerinnenkonvent Oggelsbeuren. In: Archivalia vom 28. Juni 2012
https://archivalia.hypotheses.org/9109

“Mariaburg”, Mariaburghausen, Mariaberg, Marienburg? In: Archivalia vom 6. Juli 2013
https://archivalia.hypotheses.org/6688

“Dit boich is der susteren zo besselich bouen malender in der clusen van der dritter regulen sanctus franciscus” – Handschriften der Franziskanerterziarinnen von Besselich bei Koblenz. In: Archivalia vom 25. April 2013
https://archivalia.hypotheses.org/7117

Eine Inkluse in Meßhofen bei Roggenburg um 1180. In: Archivalia vom 4. Mai 2014
https://archivalia.hypotheses.org/4443

Irminen-Bilder. In: Archivalia vom 24. Dezember 2015
https://archivalia.hypotheses.org/52910
Irmina von Oeren

Frauenklöster Mitteleuropas. In: Archivalia vom 14. Januar 2015
http://archivalia.hypotheses.org/2600
Zu dem Buch von Stefan Benz

Zu den Provenienzen einer Augsburger Handschrift mit Texten Hildegards von Bingen in Rom. In: Archivalia vom 4. Juni 2017
https://archivalia.hypotheses.org/65310

Ostschwäbische Stiftsdamen im Konvent von Hohenburg im Elsass im 12. Jahrhundert. In: Archivalia vom 27. November 2017
https://archivalia.hypotheses.org/68803

Frühneuzeitliche Musikinstrumente aus Kloster Wittichen im Historischen Museum Basel. In: Archivalia vom 15. Oktober 2018
https://archivalia.hypotheses.org/86312
Klarissen

Missratenes Handbuch der Stiftskirchen in Baden-Württemberg. In: Archivalia vom 2. Mai 2020
https://archivalia.hypotheses.org/122881

Eine Inkunabel aus dem ältesten noch bestehenden deutschen Dominikanerinnenkloster (Heiligkreuz in Regensburg) in Boston. In: Archivalia vom 23. August 2020
https://archivalia.hypotheses.org/125823

Wird durch Wiederholung nicht existenter: die angebliche Autorin Hildegard von Hürnheim des „Zimmernschen Secretum secretorum“ (1282). In: Archivalia vom 30. September 2021
https://archivalia.hypotheses.org/122968
Zisterzienserinnenabtei Zimmern im Ries

Eine Raigerner Handschrift aus dem Nürnberger Katharinenkloster, später im Besitz von Kardinal Melchior von Diepenbrock (1798-1853). In: Archivalia vom 30. September 2021
https://archivalia.hypotheses.org/135066

Es gab nie ein Augustiner-Eremiten-Nonnenkloster zu Kamp. In: Archivalia vom 1. Dezember 2021
https://archivalia.hypotheses.org/136995

Dijon oder Dillingen, Dillingen oder Söflingen? In: Archivalia vom 13. Februar 2022
https://archivalia.hypotheses.org/140191
Dominikanerinnen Dillingen

British Library MS Add. 25089 gehörte einer Nürnberger Seelschwester in der Stöpselgasse. In: Archivalia vom 13. Februar 2022
https://archivalia.hypotheses.org/140201

***

Frauen-Traditionsnamen in Adelsfamilien vom 12. bis 20. Jahrhundert: Der Name Yolande. In: Archivalia vom 1. Mai 2016
https://archivalia.hypotheses.org/56183

Frauen-Traditionsnamen in Adelsfamilien vom 10. bis 20. Jahrhundert: Die Namen Eilica und Bathildis. In: Archivalia vom 12. Mai 2016
https://archivalia.hypotheses.org/56370

Frauen-Traditionsnamen in Adelsfamilien vom 12. bis 16. Jahrhundert: Der Name Clementia. In: Archivalia vom 7. Februar 2021
https://archivalia.hypotheses.org/129414

Anfrage zu den Herren von Schechingen. In: Archivalia vom 23. März 2011
https://archivalia.hypotheses.org/13406
Zwei Frauen Anna von Schechingen um 1400 im Raum Schwäbisch Gmünd

Ludmillas Sex-List und die Lucidarius-Überlieferung. In: Archivalia vom 25. Juni 2015
http://archivalia.hypotheses.org/1461
Ludmilla von Böhmen

Die angebliche Reichzga Gräfin von Lupburg. In: Archivalia vom 18. August 2021
https://archivalia.hypotheses.org/134136

***

Bibliographie der Hexenforschung 2017. In Archivalia vom 11. Februar 2018
https://archivalia.hypotheses.org/70415

Carlo Ginzburgs Buch “Hexensabbat” – eine Herausforderung an die Methodendiskussion in der Geschichtswissenschaft (1994). In: Archivalia vom 7. September 2019
https://archivalia.hypotheses.org/102698

***

Gab es bedeutende Frauen in Schwäbisch Gmünd? In: Archivalia vom 8. März 2022
https://archivalia.hypotheses.org/142189

Nachträge

Pfalzgräfin Gertrud von Stahleck, Briefpartnerin Hildegards von Bingen. In: Archivalia vom 30. Dezember 2023
https://archivalia.hypotheses.org/188139
12. Jahrhundert

Digitisation Project (BL): Medieval and Renaissance Women

https://blogs.bl.uk/digitisedmanuscripts/2022/02/medieval-and-renaissance-women.html

Update: Here are my suggestions (all MS. Add.)

16950 – the great illuminated Seligenthal Graduale (OCist nuns) saec. XIII

11430 – the most important London MS. for the tradition of German religious women texts (saec. XVIII), only known copy of the letters of Heinrich von Nördlingen

15686 – this MS., illuminated by Sibilla von Bondorff (saec. XV), should be online like MS. Add. MS 15710 from the same book painter.

25089 – nice illuminated MS. (saec. XV), possibly the only known of a sister of a Nuremberg “Seelhaus”, see https://archivalia.hypotheses.org/140201

18311 – MS. with the provenance Dillingen dominican nuns (saec. XVI), see https://archivalia.hypotheses.org/140191

15102 – works of Hildegard von Bingen

Update 2023/03/28

According to

https://blogs.bl.uk/files/medieval_and_renaissance_women_digitised_vols_mar_2023.pdf

only Add. MS. 25089 wasn’t digitized.