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Landeskirchliche Zentralbibliothek Stuttgart mit Remote Access

Man kann sich (was ich getan habe) online

http://www.zentralbibliothek.elk-wue.de/cms/startseite/wir-ueber-uns/anmeldung/anmeldeformular

kostenlos bei der Bibliothek als Nutzer anmelden und erhält dann den Ausweis per Post. Damit hat man Zugriff auch auf die Datenbanken und E-Journals der Bibliothek. Am wichtigsten: DigiZeitschriften (einschließlich BWKG)!

Auch der Aufsatzlieferdienst (0,10 Euro/Seite zuzüglich Versandkosten) verdient Erwähnung.

http://www.zentralbibliothek.elk-wue.de/aufsatzlieferdienst

Petition: Für die Aufhebung des Fotografierverbots in der Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek Zürich

Selbstverständlich unterstütze ich den folgenden Aufruf und bitte um Zeichnung der Petition. Übrigens verbietet auch das Landesarchiv NRW (wie noch viele deutsche Archive) das Fotografieren – ein Unding aus der Sicht der Social Media, mit denen es sich sonst großtut.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen

Zum Leidwesen vieler Forschenden vertritt die Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek Zürich eine äusserst restriktive, ja geradezu reaktionäre Haltung, was die Möglichkeit des Fotografierens von Beständen zu privaten, wissenschaftlichen und nicht-kommerziellen Zwecken betrifft. Die entsprechende Regelung lautet lapidar: “Das digitale und analoge Fotografieren von handschriftlichen Materialien und Archivgut ist grundsätzlich verboten.”

Diese Regelung behindert die akademische Forschung massiv und steht ziemlich singulär da in der archivalisch-bibliothekarischen Landschaft.

Die überwältigende Mehrzahl der Archive und Bibliotheken erlaubt das Fotografieren und hat erkannt, dass eine liberale Haltung allen Beteiligten – nicht zuletzt auch den Beständen selbst – zum Nutzen gereicht.

Werden auch Sie durch die Praxis der Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek in Ihrer Arbeit beeinträchtigt? Oder ist auch Ihnen die geisteswissenschaftliche Forschung und ihre Rahmenbedingungen ein Anliegen?

Unterschreiben Sie die Petition, die die Aufhebung des Fotografierverbots in der Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek Zürich fordert!

https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-aufhebung-des-fotografierverbots-in-der-handschriftenabteilung-der-zentralbibliothek-zueric

Dies ist eine online-Petition oder ein Aufruf, ohne rechtliche Bindung/Konsequenzen. Während der Laufzeit der Petition erscheinen die Namen der Unterzeichnenden auf der Webseite (ohne Wohn- und Email-Adresse), nach Ablauf und evtl. Übergabe der Petition erscheint ihr Name nicht mehr.

Was können Sie sonst noch tun?

Tragen Sie zur Verbreitung dieses Aufrufs bei: teilen Sie den Link zur Petition via Email, Twitter, Facebook, linkedin, google+ und anderen Social Media, thematisieren Sie das Anliegen in ihrem Blog, binden Sie ein Petitionsbanner oder -widget auf Ihrer Webseite ein, etc. etc.!

Mit freundlichen Grüssen
Christian Moser

Dr. Christian Moser
Oberassistent
Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte Universität Zürich Kirchgasse 9
CH-8001 Zürich

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/168920 (2004)

Tag 2 der neuen UB Freiburg: Für mich viel schlechtere Arbeitsbedingungen

Es ist natürlich ungerecht, am Tag 2 zu mosern, aber aus meiner Sicht gab es empfindliche Einschränkungen meiner bisherigen Nutzungspraxis.

Zur Website:
http://archiv.twoday.net/stories/1022461787

Ich schätzte bisher einen bequemen internetfähigen PC-Arbeitsplatz. Pustekuchen! Die gibt es noch nicht und wenn es sie in absehbarer Zeit geben wird, werden die Juristen auch die mit Beschlag belegen!

Bücher vor 1850 müssen im Sonderlesesaal (nur bis 18 uhr geöffnet) benutzt werden (alle Plätze belegt), nun auch alle vor 1920 im Lesesaal bzw. in einem der Lesesäle, aber auch dort war in meiner Anwesenheit heute von 11 bis 14 Uhr

KEIN EINZIGER ARBEITSPLATZ FREI.

Im Sonderlesesaal ließ ich eine Juristin vertreiben, um kurz einige Bände AGB durchzusehen, worauf ich nachträglich im Foyer angegriffen wurde. Das sei frech, für eine so kurze Nutzung jemand zu vertreiben, obwohl doch alle Arbeitsplätze belegt seien!

Klar sind Bibliotheken auch Orte des Studiums mit eigenen Unterlagen, aber etwas läuft entschieden schief, wenn Nutzer des Buchbestands keinen Arbeitsplatz mehr finden!!!!!

Es war doch absolut absehbar, dass sich die gleiche Überfüllung wie bei der HU Berlin 2010 ergeben würde:

http://log.netbib.de/archives/tag/hu

Bildimpressionen:
https://twitter.com/Archivalia_kg/status/623812827409707008

https://twitter.com/Archivalia_kg/status/623800958556966912
https://twitter.com/Archivalia_kg/status/623800381945085952

.

Die neue UB Freiburg im Probebetrieb

Eine besonders hässliche Website, auf der man nichts mehr findet (Test: wo gibt es Infos über die Öffnungszeiten, wie komme ich schnellstmöglich an die EZB/DBIS bzw. zu den Digitalen Sammlungen?) bestätigt das eherne Gesetz, dass mit viel Geld meist auch viel Schrott erzeugt wird.

https://www.ub.uni-freiburg.de

PS: Die Öffnungszeiten sind noch nicht online. Es gibt wie bisher die ekelhafte Zweiklassengesellschaft. 24 h nur für Unimitglieder, alle anderen müssen ab 20 Uhr draußen bleiben.

Zum Vergleich:
UB Stuttgart 8-22
UB Heidelberg: 8:30-1:00
UB Tübingen 8-24

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’15)

https://lesewolke.wordpress.com/2015/07/20/gelesen-in-biblioblogs-29-kw15

Präsentiert wird wöchentlich eine kleine Auswahl von Beiträgen aus der Bibliotheks-Blogosphäre. Archivalia ist häufig vertreten. Nicht nur deshalb: empfehlenswert.

Achtung: sommerlochbedingte Wiederholung von
http://archiv.twoday.net/stories/603122080

DNB-Daten unter CCO 1.0

Ab 1. Juli 2015 sind alle Titeldaten der Deutschen Nationalbibliothek und die Normdaten der Gemeinsamen Normdatei (GND) kostenfrei unter Creative Commons Zero-Bedingungen (CC0 1.0) zur freien Nachnutzung verfügbar. Nach einmaliger kostenfreier Anmeldung und Autorisierung können Sie die Daten über Online-Schnittstellen (Datenshop, SRU- oder OAI-Schnittstelle etc.) in den standardmäßig angebotenen Formaten herunterladen. Wir freuen uns, mit dieser kostenlosen Bereitstellung der Metadaten den freien Fluss der Daten zu unterstützen und zu einem allgemein zugänglichen „Web of Data“ beizutragen und laden besonders Anbieter bibliografischer Daten zu deren uneingeschränkter Nachnutzung ein. (Newsletter der DNB vom 3.7.15)

Susan Einax – Die Fernleihe – ein Auslaufmodell? Eine Prozesskostenanalyse am Beispiel der Universitätsbibliothek Ilmenau

http://edoc.hu-berlin.de/series/berliner-handreichungen/2015-385

Schlechtes Abstract! Wer seinen Text zusammenfasst, soll nicht beschreiben, was er vorhat, sondern was er herausbekommen hat! Aber auch im Werk selbst kommt die abschließende Synthese zu kurz.

Klage über Melvyl

Ich hasse den WorldCat, die ärmliche kostenfreie Version von OCLC-FirstSearch (lizenzpflichtig). Bei Forschungen nach Buchprovenienzen ist der WorldCat ein einziges Ärgernis. Vor der Übernahme des RLG-Katalogs gab es wenigstens bescheidene Möglichkeiten der Provenienzrecherche in RLIN, wie ich in einem Beitrag 2002 ausführte:

http://www.listserv.dfn.de/cgi-bin/wa?A2=ind0202&L=INCUNABULA-L&P=R2&I=-3

Der Gesamtkatalog des Bibliothekssystems der University of California, MELVYL, wurde nach der Umstellung auf einen Worldcat-Auszug seiner früheren guten Recherchemöglichkeiten (als Äquivalent zu einem deutschen Verbundkatalog) beraubt. Das betrifft nicht nur die sogenannte Kataloganreicherung mit Inhaltsverzeichnissen,

http://archiv.twoday.net/stories/96993875

sondern auch lokale Anmerkungen vor allem zu Provenienzen. Für diese muss man den jeweiligen OPAC der Teilbibliothek konsultieren.

Im Worldcat wird die Hofbibliothek Donaueschingen bei “Le Comte de Gabalis” (1671) als Beteiligter angegeben:

http://ucdavis.worldcat.org/oclc/48781245

Dass es sich um einen früheren Besitzer handelt, sagt (mit weiteren Informationen zum Exemplar der Clark-Library) der Katalog der UCLA-Bibliothek:

http://catalog.library.ucla.edu/vwebv/holdingsInfo?bibId=4551241

Klickt man in Melvyl auf das Schlagwort Donaueschingen, bekommt man nur diesen einen Treffer angezeigt, obwohl die Clark-Library viele Bände aus der Hofbibliothek besitzt.

Bei einem Druck der Law Library von Berkeley wird Schweickhart von Helfenstein als Autor genannt

http://ucdavis.worldcat.org/oclc/80061304

In Wirklichkeit war er ein Vorbesitzer des Exemplars. MELVYL findet den Eintrag bei der Suche nach Donaueschingen, aber der Eintrag selbst enthält keinen Hinweis darauf. Provenienzinformationen im OPAC von Berkeley Law:

http://lawcat.berkeley.edu/record=b497670

Provenance: Fürstliche Hofbibliothek Donaueschingen; previously from the library of Schweichert von Helfenstein.
Provenance: Sch. Comes in Helffenstain Baro in Gundelfingen et Gome[…?] me jure possidet (inscription).

Gome… ist zu Gomegnies zu ergänzen, siehe
http://eprints.rclis.org/7542

Es ist klar: Provenienzrecherche kann nicht auf den WorldCat setzen, sondern braucht Zugang zu den lokalen Anmerkungen, die aber nicht überregional recherchierbar sind – ein Armutszeugnis für die Bibliothekare, die Provenienzerschließung betreiben!

Die Folien/Volltexte der Vorträge 104. Deutscher Bibliothekartag in Nürnberg 2015 auf dem BIB-OPUS Server

seien hier zu finden

https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/solrsearch/index/search/searchtype/collection/id/16253

behauptet das VÖBBLOG. Richtig ist: Es handelt sich überwiegend um Abstracts.

Bibliotheken und die Kunst

“The mission of the Library as Incubator Project is to promote and facilitate creative collaboration between libraries and artists of all types, and to advocate for libraries as incubators of the arts. ”
http://www.libraryasincubatorproject.org

Wie sieht das mit den Archiven aus? Stehen diese der Kreativität auch so nahe? Thomas Wolf, ehemaliger Beiträger hier, würde das wohl bejahen.

Heft 2015/1 der Mitteilungen der Vereinigung Öster­rei­chi­scher Bibliothekarinnen und Bibliothekare online

http://phaidra.univie.ac.at/o:387193

Aus dem Inhalt:

Stephen Biwald und Martin Stürzlinger: Netzwerk Unternehmensgeschichte: Wir machen uns sicht­bar! (Network Business History)
zu Wirtschaftsarchiven

Sabine Stigler: Open Access und das hybride Zeitschriftenmodell – Eine Analyse zur Transparenz bei aus­ge­wähl­ten Verlagen
Siehe dazu auch
http://archiv.twoday.net/stories/1022396779

Via
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=36135

Das Hauptwerk des Astrologen Marcus Schinnagel von 1489

http://www.verlagdrkovac.de/978-3-8300-7964-4.htm

Ich habe die im November 2014 erschienene Dissertation von Heidrun Franz über Marcus Schinnagel, dem ich im April 2014 einen biographischen Beitrag widmete

http://frueheneuzeit.hypotheses.org/1615

noch nicht gesehen. Sie ist mit rund 130 Euro sehr teuer und bislang laut KVK bislang nur unzulänglich in den wissenschaftlichen Bibliotheken verbreitet. Da es um das Petershausener Kompendium geht, ist die Zurückhaltung der UB Konstanz und der BLB Karlsruhe nicht verständlich. Die Arbeit müsste natürlich auch in der UB Heidelberg (Sammelgebiet Kunstgeschichte) stehen. HEBIS hat keinen einzigen Nachweis.

5.4.2017: Ich bereite eine Rezension für die ZGO vor. Die Verbreitung ist nach wie vor sehr niedrig (siehe zur Monographienkrise: https://archivalia.hypotheses.org/56437). In den deutschen Verbundkatalogen werden 20 Exemplare nachgewiesen, nach wie vor keines in Hessen. Von den von mir aufgelisteten 67 Bibliotheken haben nur 16 das Buch.

DNB: maschinelle Schlagwortvergabe bei Netzpublikationen

Seit 2014 beschlagwortet die DNB Netzpublikationen (bbg=O*) automatisch anhand der GND. Man kann entspr. Katalogisate gezielt suchen:

swm: Suche nach Schlagwörtern, die maschinell aus dem Text ermittelt wurden; siehe:
http://www.dnb.de/DE/Header/Hilfe/kataloghilfeExpertensuche.html

So etwas muß man in Kauf nehmen 😉 :
Schlagwörter: Fertigung* ; Brücke* ; Zahnkrone* ; Zahn* ; Pulpa* (*maschinell ermittelt)
http://d-nb.info/1065479239
Mit GND-Link zu:
Brücke
Systematik: 31.3b Bautechnik ; 31.3a Architektur
http://d-nb.info/gnd/4008408-5

BASE zieht nicht mit:
https://www.base-search.net/Record/0d0879b33a7f71fa4b102d51db5971bbea50921b0ea9b61dcf4750792b7fbde4
Schlagwörter: Medical sciences Medicine
nebenbei:
BASE: 610 Medizin und Gesundheit ; 620 Ingenieurwissenschaften und zugeordnete Tätigkeiten (computed)
DNB: 610 Medizin, Gesundheit ; 670 Industrielle und handwerkliche
Fertigung

So geht es auch – “ungefähr 15.400 Ergebnisse”
https://www.google.de/search?q=“maschinell+ermittelt”+”DNB” &filter=0

BID übt harsche Kritik an BSB München in Sachen Portal b2i

http://www.bideutschland.de/download/file/Stellungnahme%20_Zukuenftige%20Entwicklung%20von%20b2i.pdf

“Leider hat sich trotz mehrfacher Bitte die Bayerische Staatsbibliothek nicht entschließen können, das Portal b2i bis zu einer endgültigen Entscheidung der DFG über den Neuantrag ohne Pflege und in reduzierter Funktion etc. offen zu halten”.