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Ergänzungen und Korrekturen zu ORDA16 (Teil 2)

 

https://cinquecentine.wordpress.com/2026/08/02/erganzungen-und-korrekturen-zu-orda16-teil-2/

Es geht auch hier, wie in Teil 1, um das Online-Repertorium Deutsche Antikenübersetzung 1501–1620 (Orda16)

Der Beitrag enthält die folgenden Teile:

Fehlende bibliographische Nachweise

Ausgaben im VD16, die übersehen wurden, während andere Ausgaben des gleichen Titels in ORDA16 verzeichnet sind.

Ausgaben, die in ORDA16 zwar vorhanden sind, bei denen aber nicht die Hauptnummer angegeben ist, sondern die eines beigedruckten Texts.

Korrekturen

Ergänzungen

Dubletten

Fälle, bei denen unklar ist, ob hier Übersetzungen vorliegen

Antike Autoren, deren Schriften möglicherweise angezweifelt werden

#Buchgeschichte

 

Ergänzungen zu ORDA16 (Teil 1)

Das Online-Repertorium Deutsche Antikenübersetzung 1501–1620 (Orda16 )  war bisher ein work in progress. Seit etwa anderthalb Jahren sind aber keine neuen Titel mehr eingegeben worden. Es ist anzunehmen, dass der jetzige Stand erst einmal so bleibt, wie er ist. Da das Ziel erklärtermaßen Vollständigkeit für den vorgegebenen Zeitraum ist, wird es sicher noch Updates geben, aber man weiß nicht, wann.

Daher die Idee, einige zusätzliche Titel und Korrekturen zusammenzustellen.

https://cinquecentine.wordpress.com/2026/07/18/erganzungen-zu-orda16-teil-1

#Buchgeschichte

 

Über Probleme, die das VD16 mit dem Zwickauer Dichter Georg Thym hat

https://cinquecentine.wordpress.com/2026/06/15/uber-probleme-die-das-vd16-mit-dem-zwickauer-dichter-georg-thym-hat/

 

Es geht um Georg Thym und um den Namen Georg Klee. Außerdem um ein oft gedrucktes Gedicht von Thym, das in der Forschung bisher nicht beachtet wurde. Und um die Rolle, die das VD16 dabei spielt.

#Buchgeschichte

Zum Stand des VD16 (Dez. 2025) und zu Cinquecentine.de

sowie einige Überlegungen über die Zukunft des VD16: Wie viele heute noch existierende Drucke des 16. Jahrhunderts aus dem deutschen Sprachgebiet gibt es überhaupt?

https://cinquecentine.wordpress.com/2025/12/27/zum-stand-des-vd16-dezember-2025-und-zu-cinquecentine-de/

#buchgeschichte

Acht verschiedene deutsche Übersetzungen der Ehevorschriften von Plutarch („Coniugalia Praecepta“)

In der Zeit von 1535 bis 1617

„Die erstaunliche Vielzahl der Übersetzungen ist bisher offenbar noch niemandem aufgefallen.“

https://cinquecentine.wordpress.com/2025/10/29/acht-verschiedene-deutsche-ubersetzungen-der-ehevorschriften-von-plutarch-coniugalia-praecepta/

#Buchgeschichte

VD16 hat die Arbeit wiederaufgenommen

Nach fast einem Jahr gibt es im VD16 wieder neue Titelaufnahmen, hauptsächlich aus der Marienbibliothek in Halle. Die von der BSB München betriebene Datenbank war im letzten Jahr nach einer kurzen Ausfallzeit zwar wieder zugänglich, aber es wurden keine neuen Ausgaben mehr hinzugefügt. Jetzt sind mit einem Schwung etwa 520 neue Titel eingegeben worden (von Nr. 32868 bis Nr. 33394, die Nummern 33100 bis 33104 sind nicht belegt). Immer noch nicht repariert worden ist allerdings die Suchfunktion nach Bibliotheksbeständen, an der man ablesen kann, wie viele Ausgaben die einzelnen Bibliotheken ans VD16 gemeldet haben.

Die ca. 470 Meldungen aus der Marienbibliothek in Halle bestehen zu einem großen Teil aus Hochschulschriften und aus Prognostiken, dazu 11 Schreibkalender (die bei Klaus-Dieter Herbst schon alle verzeichnet sind). Die etwa 30 neuen Titel aus der UB Heidelberg sind ebenfalls größtenteils Disputationsthesen.

Die Titelaufnahmen der Marienbibliothek enthalten auch die Namen der Widmungsträger, was für das VD16 eine Neuerung ist.

Immerhin darf man jetzt einigermaßen erleichtert davon ausgehen, dass es mit dem VD16 doch weiter vorangeht.

#Buchgeschichte

Drei weitere Konkordanzen zum VD16 in Cinquecentine.de

 

In Cinquecentine.de sind Im letzten halben Jahr nach den Kalendermachern noch drei weitere Konkordanzen hinzugekommen:

Deutschsprachige illustrierte Handschriften des Mittelalters

Repertorium deutschsprachiger Ehelehren der Frühen Neuzeit

Controversia et Confessio

 

Kurze Kommentare zu diesen drei Konkordanzen in dem Blog Cinquecentine

Im Ganzen enthält Cinquecentine.de jetzt 38 Konkordanzen zum VD16 mit schätzungsweise 30.000 VD16-Nummern.

#Buchgeschichte

Verzeichnis der Drucke des 16. Jahrhunderts im Handbuch der Kalendermacher  (2000)

 

Die online-Datenbank „Biobibliographisches Handbuch der Kalendermacher von 1550 bis 1750“ des Instituts Deutsche Presseforschung in Bremen existiert schon seit über 10 Jahren. Klaus Graf zitiert daraus in Archivalia am 1. April 2018  und gibt an, er habe das Zitat der Datenbank „Stand 2014“ entnommen. 2020 kam dann die gedruckte Version des Handbuchs heraus. (Rezensiert in H-Soz-Kult von Günther Oestmann)

Der Text der Papierfassung entspricht, soweit ich das übersehe, im Wesentlichen der Bremer online-Version, nur in einigen Artikeln gibt es in der online-Datenbank Ergänzungen aus den letzten vier Jahren. Ich muss allerdings vorausschicken, dass meine Beobachtungen zu dieser Datenbank sich nur auf Druckausgaben des 16. Jahrhunderts beziehen, weil das Ziel meiner Auswertung die Zuordnung der entsprechenden VD16-Nummern ist.

Zu demselben Handbuch gibt es noch eine zweite online-Datenbank von der Universität Erlangen, die verschiedene zusätzliche Register enthält.  Man kann darin die Drucke chronologisch ordnen, man kann in einer alphabetischen Liste der Drucker suchen und vieles mehr. Offenbar ist diese Version der Datenbank jedoch hauptsächlich für die Auswertung der handschriftlichen Einträge gedacht, die aber noch in Arbeit ist. Für den Zugang zu den biographischen Artikeln des Handbuchs dagegen wird man durch Links auf die Bremer Internetseite geführt.

Das 16. Jahrhundert macht im Handbuch der Kalendermacher nur einen kleinen Teil aus, der größte Teil der Ausgaben stammt aus dem 17. Jahrhundert. Gedruckte Kalender gab es zwar schon vor 1550, auch schon in der Inkunabelzeit, aber nicht die „Schreibkalender“, um die es hier hauptsächlich geht. Diese enthielten unbedruckte Seiten, um den Benutzern dieser Kalender die Möglichkeit zu geben, sich Notizen zu machen. Schreibkalender sind also ein Hybridmedium, ein Zwischending zwischen Druck und Handschrift. Deshalb sind viele Exemplare nicht in Bibliotheken, sondern in Archiven gelandet, die weniger erschlossen sind als die Bibliotheken und vom VD16 bislang kaum berücksichtigt werden.

Mehr dazu in Cinquecentine („Tschinquetschentine“)

Eine provisorische Fassung des Verzeichnisses der VD16-Nummern für das Handbuch der Kalenderdrucke hier

#buchgeschichte

 

Stand des VD16 (2023) sowie VD16-Nummern für „Frühe Neuzeit (1520-1620)“ und für „Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters“

Aus Cinquecentine (Blog):

  1. Im VD16 werden seit September 2023 offenbar keine neuen Titel mehr eingegeben.
  2. In Cinquecentine.de gibt es neu: VD16-Nummern für alle sieben Bände des Verfasserlexikons „Frühe Neuzeit“ (VL16)  und eine nach VD16-Nummern geordnete Datei für das gesamte Werk
  3. sowie eine völlige Neubearbeitung und Erweiterung der Konkordanz der Geschichtsquellen mit dem VD16.

    Alles in dem oben angegeben Blogbeitrag , dazu ein Hinweis auf den Fund einer niederdeutschen Liedflugschrift über die Magdeburger Stiftsfehde (1431-35) in den Geschichtsquellen.

    Hinweise auf möglichweise notwendige Korrekturen in den Konkordanzen sind willkommen.

#buchgeschichte