Digital resources in the Social Sciences and Humanities OpenEdition Our platforms OpenEdition Books OpenEdition Journals Hypotheses Calenda Libraries OpenEdition Freemium Follow us

Wandgemälde einer Schlacht um 1200 entstand in Frankreich

https://www.welt.de/geschichte/article183697978/Mittelalter-Raetsel-um-uraltes-Ritterschlacht-Bild-geloest.html

“Die monumentale Darstellung ist eine Sensation, gilt sie doch als ältestes profanes Gemälde in einem deutschen Museum. Seit April 2018 wird das gut 20 Quadratmeter große und rund 800 Jahre alte Bild im Deutschen Burgenmuseum auf der Veste Heldburg (Kreis Hildburghausen/Thüringen) als Dauerleihgabe der Veste Coburg präsentiert. Ein Zufallsfund hat jetzt das Rätsel um seinen Ursprung gelüftet. Die Ritterschlacht ist so weltlich nicht, schmückte sie doch einst eine Pfarrkirche in Nordfrankreich.

Auf den Ursprungsort sei ein Doktorand der Universität Innsbruck durch Zufall gestoßen, sagt Museumsdirektorin Adina Rösch. Er entdeckte in einer Fußnote den Hinweis auf ein archäologisches Jahrbuch aus dem Jahr 1909, in dem das Gemälde mit Herkunftsort benannt wird: Artins, eine kleine Gemeinde in der Region Centre-Val de Loire westlich von Orleans.”

Siehe auch

https://www.bad-colberg-heldburg.de/content/kulturerbejahr-%C3%A4ltestes-weltliches-gem%C3%A4lde-einem-deutschen-museum

Klaus Graf
Klaus Graf
Historiker und Archivar, Blogger

OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Klaus Graf (20. November 2018). Wandgemälde einer Schlacht um 1200 entstand in Frankreich. Archivalia. Abgerufen am 8. Oktober 2026 von https://doi.org/10.58079/c8gl


Ein Gedanke zu „Wandgemälde einer Schlacht um 1200 entstand in Frankreich“

  1. Hinweise auf die Entstehung und die Zeit am Ursprungsort Artins:
    http://www.templiers.net/hospitaliers-saint-jean/Commanderies-de-Malte/index.php?page=Artins#HSJ
    Anhand der Angaben dort (auch weitere Literaturhinweise) könnte man spekulieren, dass Fulko, späterer König von Jerusalem, das Wandgemälde zwischen 1120 und 1129 für die Kapelle der Komturei in Artins in Auftrag gegeben hatte.
    Zum unrühmlichen Ende der Kapelle: “Le château de la Commanderie est réduit aujourd’hui à l’état vulgaire de simple ferme. Il ne reste plus qu’une tourelle, la fuie et la terrasse d’où l’on jouit d’une vue magnifique. La chapelle, bien que convertie en grange, conservait, il y a encore quelque trente ans, des reflets de son ancienne splendeur, dans les restes de peintures murales du XIIe siècle. Il faut lire la description qu’en donne Pétigny dans son Histoire du Vendômois (2e édition page 459) pour comprendre les regrets causés par leur destruction. Quant à la chapelle, elle est convertie en chambre d’habitation depuis 1869. “

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.