Doris Pfister, Lechsgemünd-Graisbach, Grafen von, in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_45541 (18.06.2012)
hat keine Ahnung vom aktuellen Forschungsstand zu Kuno von Horburg, wenn sie schreibt:
“Bei diesem Horburg handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Harburg (Schwaben) (Lkr. Donau-Ries), denn ein zeitgleich im Elsass auftretender Kuno von Horburg und dessen gleichnamiger Sohn haben nach dem derzeitigen Forschungsstand (Eckhardt, Kuno von Horburg) mit der Lechsgemünder Familie nichts zu tun.”
Maßgeblich sind die Studien des unlängst verstorbenen Sönke Lorenz:
in: Hirsau St. Peter und Paul 1091-1991, Teil II, S. 372-375
in: Friedrich I. (1079-1105), 2007, S. 23f. (mit Hinweis auf Dendorfer, Adelige Gruppenbildung)
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Klaus Graf (10. September 2012). Kuno von Horburg. Archivalia. Abgerufen am 12. August 2026 von https://doi.org/10.58079/ble5
Bravo, das ist so:
Eine Hand – ein Land! Mathilde brachte das schwäbische Horeburc in die Ehe mit Kuno von Lechsgemünd ein; vererbt an Sohn Otto v.L. (kinderlos), nachfolgend dann Kuno II. (d.J.), dem Sohn Heinrich I.
Dessen und Heinrichs Bruder Kuno I. d.Ä. wurde Gf v Horeburc im Elsaß; gefolgt von Sohn Konrad …
Schade nur, dass Eckhardts Marburger Aufzeichnungen wohl nicht erhalten geblieben sind …!