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DNB bekommt ihre Server nicht in den Griff

Inhaltsverzeichnisse sind nicht aufrufbar:

Too Many Requests

The user has sent too many requests in a given amount of time.

Apache Server at d-nb.info Port 443

Klaus Graf
Klaus Graf
Historiker und Archivar, Blogger

OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Klaus Graf (4. Juni 2026). DNB bekommt ihre Server nicht in den Griff. Archivalia. Abgerufen am 4. Oktober 2026 von https://doi.org/10.58079/16cc0


4 Gedanken zu „DNB bekommt ihre Server nicht in den Griff“

  1. Ich lebe in Italien und hatte im April dasselbe Problem mit dem Berliner Stabikat. Ich habe mich dort beschwert, weil es überhaupt keine Information auf der homepage der Bibliothek über diese Service-Einschränkungen gab.
    Ich bekam folgende Anwort:

    “spätestens seit dem vergangenen Jahr leiden viele Informationsangebote – wie etwa Bibliothekskataloge – im Internet unter massenhaften Zugriffen von sogenannten Crawlern und (Ro-) Bots, die automatisiert in kurzer Zeit sehr viele parallele Anfragen an die Webserver senden, um die verfügbaren Daten zu “ernten”.
    Die Menge an Anfragen, die auch unsere Dienste erhielten, konnte die verfügbare Hardware an ihre Leistungsgrenze bringen und dadurch den Betrieb erheblich beeinträchtigen.
    Wir waren daher gezwungen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um den Betrieb aufrechterhalten zu können; unter anderem wurden Höchstgrenzen für die zulässige Menge zeitgleich eingehender Anfragen festgelegt.
    Diese Grenzen gelten dabei nicht für einzelne Nutzer:innen, sondern – technisch bedingt – systemweit.
    Die von Ihnen zitierte Fehlermeldung bedeutet also nicht, daß Sie persönlich nach Ansicht unserer Software zu viele Anfragen gesendet hätten, sondern daß zeitgleich mit Ihren Anfragen insgesamt zu viele Anfragen eingegangen sind.
    Wir haben versucht, “legitime” Nutzer:innen möglichst vor solchen Problemen zu schützen, aber wenn es so einfach wäre, zwischen “legitimen” Nutzer:innen und maschinellen Zugriffen zu unterscheiden, bestünde das Problem ja gar nicht.”

    Danach gab es am 4. Mai auf der Service-Seite der Stabi einen Hinweis auf diese notwendigen Aussperrungen für ausländische Nutzer.

    Das Problem ist die mangelnde Information.

    1. Inzwischen eben nicht meh rnur für ausländische… Und wie schwierig ist es, “this user” durch “all users” zu ersetzen oder vielleiht mal als deutsche Nationalbibliolthek einen deutschen Text zu verwenden? Einfach nur peinlich ist das.

      1. Das ist eine Standard-Fehlermeldung des Webservers (Apache), und die sind nunmal auf Englisch spezifiziert. Da noch einen Wrapper drum zu bauen, der Fehlermeldungen auf Deutsch ausgibt, kostet nicht nur Geld, sondern zieht auch eine zusätzliche Komplexitätsebene ein, die kaputt gehen kann. Ist dann auch wieder nicht richtig.

        1. Was für einen “Wrapper” soll man bitte darum “bauen”? Es reichen ein paar Zeilen in der Conf-Datei & man ist fertig. Absolute Basics. Etwas aufwändiger wäre es, Fehlermeldungen nach Browsersprache auszugeben. Aber auch das kann Apache natürlich. Und eigentlich sollte es jeder Admin hinkriegen, die Module zu installieren.

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