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Anton Zischka: Ein Leben zwischen Plagiaten und Erfolg

Jochen Zenthöfer würdigt den österreichischen Erfolgsautor im Luxemburger Wort vom 5.12.2024:

“Es war ein Luxemburger, der 1932 in der Berliner Wochenschrift „Die Weltbühne“ (Nummer 48) unter dem Titel „Schon wieder Herr Zischka“ zahlreiche Plagiate aufdeckte. Leider ist der Enthüllungsbericht nicht namentlich unterzeichnet, wir wissen nur aus dem „Escher Tageblatt“ vom 10. Dezember 1932 von der Nationalität des Rezensenten. Dieser legt dar, dass Zischkas damals veröffentliche Reportage zum größten Teile eine Zusammenstellung und Übersetzung wesentlicher Stellen aus einer zuvor im Rowohlt-Verlag erschienenen Werkes war. „Die Sätze wurden nicht geändert, spezifisch deutsche Witze mitübersetzt, und seitenlang wird einfach abgeschrieben. Dann kürzt er und kondensiert, flickt zusammen und setzt von Zeit zu Zeit ein ‚Ich‘, um den Leser glauben zu machen, er selber habe das alles gesehen, und er berichte nur Selbsterlebtes.“ Zeit seines Lebens begleiteten Zischka solche Plagiatsvorwürfe. Sie sind wohl berechtigt.”

Klaus Graf
Klaus Graf
Historiker und Archivar, Blogger

OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Klaus Graf (7. Dezember 2024). Anton Zischka: Ein Leben zwischen Plagiaten und Erfolg. Archivalia. Abgerufen am 14. August 2026 von https://doi.org/10.58079/12v6v


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