Sagt Jens Loehnhoff: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/geisteswissenschaften-der-fluch-der-interdisziplinaritaet-17337079.html?GEPC=s3
Aus meiner Sicht ist interdisziplinäres Arbeiten deshalb wichtig, weil die historisch verfestigten Grenzmauern der Fächer wichtige Einsichten aus Nachbarwissenschaften verbergen. Man kann Mediävistik im Bereich der Geschichtswissenschaft studieren, ohne eine einzige Stunde philologische Schulung in Sachen Mittelhochdeutsch/Frühneuhochdeutsch oder auch Mittellatein zu absolvieren. Viel zu wenige Historiker*innen befassen sich immer noch mit den sogenannten germanistischen Quellen, fiktionalen Texten oder Fachprosa.
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Klaus Graf (16. Mai 2021). Wird Interdisziplinarität überschätzt? Archivalia. Abgerufen am 8. August 2026 von https://doi.org/10.58079/cdsy