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Plagiatsjäger Stefan Weber hält die Diplomarbeit der ÖVP-Ministerin Christine Aschbacher für eine “wissenschaftliche Katastrophe”

Die FH Wiener Neustadt prüft.

https://www.derstandard.at/story/2000123128290/schwere-vorwuerfe-zu-diplomarbeit-von-ministerin-aschbacher

Klaus Graf
Klaus Graf
Historiker und Archivar, Blogger

OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Klaus Graf (8. Januar 2021). Plagiatsjäger Stefan Weber hält die Diplomarbeit der ÖVP-Ministerin Christine Aschbacher für eine “wissenschaftliche Katastrophe” Archivalia. Abgerufen am 12. Oktober 2026 von https://doi.org/10.58079/cd29


2 Gedanken zu „Plagiatsjäger Stefan Weber hält die Diplomarbeit der ÖVP-Ministerin Christine Aschbacher für eine “wissenschaftliche Katastrophe”“

  1. Die PRESSE-Meldungen vom Wochenende (9./10.1.21) überschlagen sich:
    “Österreichs Arbeitsministerin tritt nach Plagiatsvorwurf zurück.
    Christine Aschbacher hat nach Kritik an ihrer Dissertation den Rückzug vom Ministeramt erklärt. Sie beklagte eine “Vorverurteilung” durch Medien und politische Gegner.” (9. Januar 2021)

  2. „Serienplagiatorin: Fehler in der Dissertation der Ministerin Aschbacher“

    „Doch nicht nur bei ihrem FH-Abschluss 2006, auch nach Amtsantritt soll Aschbacher plagiiert haben – und zwar „noch schwerwiegender und länger als in der Diplomarbeit“, wie (der österreichische Plagiatsjäger Stefan) Weber urteilt. Das Exposé für ihr Dissertationsvorhaben an der slowakischen Technischen Universität in Bratislava wurde am 29.05.2020 veröffentlicht. Schon in der Kurzfassung finden sich „seitenweise“ Plagiate, kündigt Weber auf Twitter an.

    Süddeutsche Zeitung-Journalist Oliver Das Gupta twitterte, dass zwischen der Veröffentlichung des Dissertations-Vorhabens und der Verteidigung der fertigen Arbeit höchstens vier Monate lagen. Während die meisten Menschen Monate oder Jahre zur Fertigstellung ihrer Doktorarbeit brauchen, machte die Arbeitsministerin im Corona-Jahr ihren Abschluss binnen weniger Wochen.“ (zitiert aus: https://kontrast.at/ministerin-aschbacher-plagiat-diplomarbeit/

    Pressburg/Bratislava, Hauptstadt des EU-Mitgliedstaats Slowakwei, hat sich mit seiner Universität als Shoppingcenter für deutschsprachige Berufspolitiker ohne berufsqualifizierende Studienabschlüsse zum Mekka des Eu-weiten Großhandels mit akademischen Graden gemausert. Warum das so ist und wie das diesem Geschäftsmodell zugrundeliegende Konzept, das sich vor allem der Bologna-Reform verdankt, so blendend zu funktionieren scheint, kann man mit Hilfe der Lektüre des Eintrags „Akademische Grade in Tschechien und der Slowakei“ in die Wikipedia nachvollziehen.

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