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De ducibus Bavariae, ein kaum beachtetes spätmittelalterliches Geschichtswerk

Als mich Roman Deutinger heute auf den neuen Artikel http://www.geschichtsquellen.de/werk/5764 hinwies, kam mir der Text bekannt vor. In einem 2014 angelegten Google-Doc zur Historiographie Bayerns, aus dem eine kleine Beitragsreihe in Archivalia (“Erzählende Quellen Bayerns von Andreas von Regensburg bis Aventin”) gespeist wurde, fand ich einige Notizen zu dem Werk, das Georg Leidinger als “sonderbares … „De ducibus Bavariae, ein kaum beachtetes spätmittelalterliches Geschichtswerk“ weiterlesen

Die Narratio de fundatione Saxoniae ecclesiarum

Ebenso wie das inhaltlich verwandte Werk des Johannes von Essen kann man auch die kurze lateinische Erzählung über die Gründung der sächsischen Bischofskirchen unter Karl dem Großen als weitgehend vergessen ansehen. Es fehlt ein eigener Artikel in den “Geschichtsquellen”, jedoch ist sie bei dem “Catalogus episcoporum Mindensium” erwähnt (mit Datierung ins 15. Jahrhundert). Potthast 1896 … „Die Narratio de fundatione Saxoniae ecclesiarum“ weiterlesen

Die Weimarer Handschrift Q 127

DigiZeitschriften hat beim Relaunch den ganzen Jahrgang 1989 der ZfdA vergessen. Mein bislang dort gratis einsehbarer Beitrag steht nun im Internet Archive zur Verfügung: Die Weimarer Handschrift Q 127 als Überlieferung historiographischer, prophetischer und erbaulicher Texte, in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 118 (1989), S. 203-216 Online (Scan mit OCR): https://archive.org/details/graf_weimarer_handschrift_q_127 Siehe auch … „Die Weimarer Handschrift Q 127“ weiterlesen

Blätter für deutsche Landesgeschichte vom Münchner Digitalisierungszentrum massiv beschädigt

Ein rasches Auffinden digitalisierter Zeitschriftenartikel ist nur dann gewährleistet, wenn eine Gesamtliste der Jahrgänge mit Bandnummer und Jahr zur Verfügung steht. Einträge etwa im Regesta Imperii OPAC http://opac.regesta-imperii.de/id/1853021 setzen voraus, dass man Stichworte aus dem Titel oder den Verfasser kennt. Nachdem DigiZeitschriften das Auffinden eines Zeitschriftenjahrgangs erheblich erschwert hat und die “Geschichtsquellen” mit ihrem unglücklichen … „Blätter für deutsche Landesgeschichte vom Münchner Digitalisierungszentrum massiv beschädigt“ weiterlesen

Archivalia-Jahresrückblick 2022

Anders als bei dem Rückblick auf 2021 möchte ich mich kurz fassen. Die jährliche Artikelzahl sank von 2947 2021 auf 2475 im Jahr 2022 (English Corner: 153 statt 190). Das Statistiktool registrierte nur knapp 300.000 unterschiedliche Besucher im gesamten Jahr. Zu danken ist zuallererst wieder den Beiträgern und den immer weniger werdenden Kommentator*innen, die Konstruktives … „Archivalia-Jahresrückblick 2022“ weiterlesen

Ev. Hochschul- und Zentralbibliothek Württemberg

Aus drei mach eins: https://www.ehz-bibliothek.elk-wue.de/ Die neue Website fällt hinter die alte der Zentralbibliothek zurück. Der Link zu Ebook Central ist nicht mehr auf der Startseite präsent: https://dbis.ur.de/dbinfo/detail.php?bib_id=lkzbs&colors=&ocolors=&lett=fs&tid=0&titel_id=10762 Eine kostenlose Online-Anmeldung ist möglich: https://www.ehz-bibliothek.elk-wue.de/services/anmelden Von den mit Benutzerkennung verfügbaren Datenbanken (Remote Access) ist DigiZeitschriften für Nicht-Theologen wohl am wichtigsten.

Quellen zur Geschichte des Klosters Hirsau im Hochmittelalter

Die Quellenlage zur Geschichte des durch die Hirsauer Reformbewegung so bedeutenden Schwarzwaldklosters Hirsau ist, was das Hochmittelalter angeht, schlecht. Hier soll nicht auf die Urkunden1 und die von Felix Heinzer zusammengetragenen wenigen Handschriften Hirsauer Provenienz aus dem Hochmittelalter2 eingegangen werden. Knappen Hinweisen auf den Codex Hirsaugiensis (und das Fragment der Traditionen), die Vita Abt Wilhelms … „Quellen zur Geschichte des Klosters Hirsau im Hochmittelalter“ weiterlesen

Bibliographie der Drucke und Werke Peter Jordans

Von Marco Heiles Peter Jordan war von 1531 bis 1535 als Buchdrucker in Mainz aktiv. In seiner Presse entstanden zum einen gegenreformatorische Schriften wie eine Schmähschrift gegen Luther, Predigten und eine deutsche Bibelübersetzung, zum anderen aber auch deutschsprachige Wissens- und Gebrauchstexte, bspw. zum Kurbaden, zur Tintenherstellung, zur Kinderheilkunde oder zur Prognostik, sowie lateinische Fachschriften zum … „Bibliographie der Drucke und Werke Peter Jordans“ weiterlesen

MGH veröffentlicht peinliches Buch über den Berner Jetzerhandel und die Jetzerprozesse 1507-1509

Kathrin Utz Tremp: Warum Maria blutige Tränen weinte. Der Jetzerhandel und die Jetzerprozesse in Bern (1507–1509) (= MGH Schriften 78). Wiesbaden: Harrassowitz 2022. XXXVI, VIII und 1057 S. mit 16 s/w Abbildungen und 5 farbigen Tafeln in zwei Teilen. ISBN 978-3-447-11647-3. 165 Euro. Inhaltsverzeichnis. Am 31. Mai 1509 starben auf der Schwellenmatte bei Bern vier … „MGH veröffentlicht peinliches Buch über den Berner Jetzerhandel und die Jetzerprozesse 1507-1509“ weiterlesen

Historisches zu Gertrud von Ortenberg

Als Hans Derkits in seiner maschinenschriftlichen Wiener Dissertation 1990 aus der Sammelhandschrift der Königlichen Bibliothek in Brüssel MS 8507–09,1 die ca. 1450/65 im observanten Straßburger Dominikanerinnenkloster St. Nikolaus in undis geschrieben wurde, das Leben der wohl am 23. Februar 1335 in Offenburg gestorbenen Begine/Franziskanerterziarin Gertrud von Ortenberg (GND) veröffentlichte, sprach Kurt Ruh von einer sensationellen … „Historisches zu Gertrud von Ortenberg“ weiterlesen

Eine verschollene Humanistenhandschrift der Stadtbibliothek Worms

[Der Titel ist unzutreffend, die Handschrift ist vorhanden. Siehe unten.] Einzige Quelle für das frühere Mscr. V ist anscheinend die Archivbeschreibung von Conrad Borchling, 1905 (HSA), aufgrund derer der Handschriftencensus Rheinland-Pfalz eine – keineswegs fehlerfreie – Beschreibung versuchte. Insbesondere die Wiedergabe der lateinischen Abbreviaturen haben den Bearbeiter etwas überfordert. Textidentifizierungen vermisst man. Nach Borchling wurde … „Eine verschollene Humanistenhandschrift der Stadtbibliothek Worms“ weiterlesen

F. W. E. Roth über Handschriften der Mainzer Seminarbibliothek (Neues Archiv 1913)

Nachdem ich vor kurzem hier darlegen konnte, dass der notorische Fälscher F. W. E. Roth1 in seinem Aufsatz Aus Handschriften der Mainzer Seminarbibliothek. In: Neues Archiv der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde 38 (1913), S. 572-580 (DigiZeitschriften) eine Handschrift mit einem Text des Wasmod von Homburg und deutschen Versen offenbar erfunden hat, will ich heute … „F. W. E. Roth über Handschriften der Mainzer Seminarbibliothek (Neues Archiv 1913)“ weiterlesen

Der Theologe und Inquisitor Wasmod von Homberg (gestorben nicht nach 1409)

Die bisher vorliegenden Kurzbiographien des Theologen Wasmod (Wasmud, Wasmuth oder ähnlich, nicht: Johannes Wasmod) von Homberg (Homburg oder ähnlich), der 1399/1400 und 1403/04 als Rektor der Universität Heidelberg amtierte, sind weder vollständig noch fehlerfrei.1 Wasmod stammt aus Homberg an der Efze im Schwalm-Eder-Kreis. Es liegt nahe, eine Verwandtschaft zu dem 1315 genannten Wasmodus, ehemals Schulmeister … „Der Theologe und Inquisitor Wasmod von Homberg (gestorben nicht nach 1409)“ weiterlesen

Zur handschriftlichen Überlieferung der Historia Welforum

Bis vor kurzem gab es keine aktuelle Zusammenstellung der Handschriften der berühmten Geschichte des Welfenhauses aus der Zeit um 1170. Diese hat Roman Deutinger jetzt in den “Geschichtsquellen” vorgelegt. https://www.geschichtsquellen.de/werk/2909 In Fortführung meiner Bemerkungen zur Rezeption der Historia Welforum 20121 plane ich mittelfristig einen Beitrag zur Rückbesinnung auf die Geschichte der Staufer und Welfen um … „Zur handschriftlichen Überlieferung der Historia Welforum“ weiterlesen

Behaglich urkundliches Wissen ausgeschüttet

Wie kann man über eine kurze Aufzeichnung Hartmann Schedels (Clm 716, Bl. 204v) mehr als 100 Seiten schreiben? Die UB Mainz hat freundlicherweise und rasch Oswald Zingerles Schrift “Freidanks Grabmal in Treviso” von 1914 digitalisiert https://verlagsarchiv.ub.uni-mainz.de/histbuch/content/titleinfo/568846 Zingerle, den Edward Schröder rezensierte und wie in der Überschrift angegeben charakterisierte, füllt die Seiten unter anderem mit Tiroler … „Behaglich urkundliches Wissen ausgeschüttet“ weiterlesen

Zwei Weimarer Handschriften online

Ich schreibe es gefühlt zum 1000. Mal: Die Signatur einer Handschrift muss sofort sichtbar sein. Oct. 72 URN noch nicht registriert. https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/!image/3764615192/1/-/ Vgl. https://handschriftencensus.de/7158 (wo die Beschreibung von Pensel, die als PDF kursiert, nicht erwähnt wird) Q 127 https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/image/3768901483/1/-/ Vgl. https://handschriftencensus.de/17313 (auch hier fehlt Pensel) ist der in Nürnberg angelegte historische Sammelband mit Thomas Lirer, … „Zwei Weimarer Handschriften online“ weiterlesen

“Boppo grauffe zuo berg” – Notiz zu Konrad Grünenbergs Wappenbuch

Hans Peter Seibold: Woher kommt das Wappen der Stadt Ehingen? In: Schwäbische Heimat 71 (2020), S. 188-193 [online, Nachtrag 5.8.2024] ist ein ungewöhnlich qualitätloser Beitrag im Vergleich zum sonstigen Niveau dieser Hefte, ein Artikel, der weder heraldisch noch genealogisch Beachtung verdient. Dem Autor fehlt jegliche Quellenkritik, er arbeitet nicht mit den Primärquellen, sondern mit teilweise … „“Boppo grauffe zuo berg” – Notiz zu Konrad Grünenbergs Wappenbuch“ weiterlesen

Außerordentlich schlecht erforscht: das Zisterzienserkloster Königsbronn bei Heidenheim

Über die 1303 von König Albrecht I. gegründete und 1553 vom Herzogtum Württemberg säkularisierte Zisterze Königsbronn (lateinisch: Fons regis oder ähnlich), die im Dreißigjährigen Krieg einige Jahre als katholische Institution wiederauflebte (1630/32 und 1634/48), existiert keine befriedigende moderne Darstellung. Es gibt auch keine Gesamtbibliographie. Selbst in der ausführlichen Auflistung in “Der Landkreis Heidenheim” (Bd. 2, … „Außerordentlich schlecht erforscht: das Zisterzienserkloster Königsbronn bei Heidenheim“ weiterlesen

Historische Handschriften des Klosters Schuttern im Generallandesarchiv Karlsruhe

In der Virtuellen Klosterbibliothek Schuttern der UB Heidelberg sind leider noch keine Handschriften des Klosters Schuttern aus dem Generallandesarchiv Karlsruhe vertreten. In der Zusammenstellung der Germania Benedictina von GLAK-Archivar Gerhard Kaller (Foto) sind unverständlicherweise nur Stücke aus dem von Michael Klein erschlossenen Signaturbereich 65/1-1200 aufgenommen worden. Das 1987 gedruckte Findbuch von Klein ist anders als … „Historische Handschriften des Klosters Schuttern im Generallandesarchiv Karlsruhe“ weiterlesen

Kataloge des Steiermärkischen Landesarchives: Katalog der Handschriften (1898) online

Online: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/zahn1898bd1_1 Der 1898 gedruckte Katalog der Archivabteilung (1460 Nummern), die eher Amtsbücher als Buchhandschriften, enthält, wurde weder vom Handschriftencensus noch von manuscripta.at ausgewertet. In der Archivdatenbank liest man zur “Handschriftensammlung Hamerlinggasse”: Die Provenienzen dieser Sammlung sind unterschiedlich. Bis zum Jahr 1893 waren alle Archivalien, die Buchform hatten, in diese Handschriftensammlung eingereiht. Der Grund für … „Kataloge des Steiermärkischen Landesarchives: Katalog der Handschriften (1898) online“ weiterlesen

Ochsenhausener Handschriften im Katalog des Antiquars Wilhelm Birett 1833 und im Besitz von Baldassare Boncompagni (1821-1895)

Eine großartige Leistung ist “Boncompagni Manuscripts: Present Shelfmarks. Beta version 2.0 (October 2019) by Ron B. Thomson and Menso Folkerts” (U Toronto). Der adelige Gelehrte Baldassare Boncompagni (1821-1895, GND) war ein bedeutender Mathematikhistoriker, der die größte Sammlung wissenschaftsgeschichtlich relevanter Handschriften im 19. Jahrhundert besaß. Der Bibliothekar Enrico Narducci legte 1892 die wesentlich erweiterte und verbesserte … „Ochsenhausener Handschriften im Katalog des Antiquars Wilhelm Birett 1833 und im Besitz von Baldassare Boncompagni (1821-1895)“ weiterlesen

Ruppertshofen und die “Waibelhube” in der Geschichte – Fragen und Antworten

Überarbeitete und verschriftlichte Fassung meines Vortrags vom 18. Oktober 2019. Bei dem Versuch, die Geschichte Ruppertshofens in einer Reihe von 25 Fragen beantworten, will ich mich auf die Zeit vor 1800 und den Hauptort Ruppertshofen konzentrieren. Während ich für das Mittelalter (bis 1500) die viel zu wenigen Quellen – ich konnte nur etwa 20 auffinden … „Ruppertshofen und die “Waibelhube” in der Geschichte – Fragen und Antworten“ weiterlesen

Der observante Franziskaner Bruder Heinrich lobt die Armut (Urkunde vom 17. Mai 1446)

Es ist im Mittelalter eher ungewöhnlich, dass auführlichere theologische Stellungnahmen in Urkunden gepackt werden. Von daher ist es verständlich, dass die von Gebhard Hehring 1903 mit falscher Überschrift “Eines Karmeliterbruders [sic!] Lob der Armut”. In: Württembergische Vierteljahrshefte für Landesgeschichte NF 12 (1903) S. 69 f. (Internet Archive) edierte Heilbronner Urkunde eines Bruders Heinrich diesem den … „Der observante Franziskaner Bruder Heinrich lobt die Armut (Urkunde vom 17. Mai 1446)“ weiterlesen

Remote Access und Open Access

Remote Access bedeutet den Zugriff von zuhause via Internet auf nicht Open Access zur Verfügung stehende Fachinformationen, seien es Elektronische Zeitschriften (EZB) oder Datenbanken (DBIS). Fast immer geht es um den Zugang von Studierenden und Uni-Mitarbeiter*innen, der mittels Login mit Passwort oder VPN realisiert wird. In Archivalia stehen dagegen bei den vielen Beiträgen über Remote … „Remote Access und Open Access“ weiterlesen

Von der Chronik zum Weltbuch

Im August 2013 wandte ich mich an den heute Bayreuther Germanisten Gerhard Wolf, mit dem ich seit vielen Jahren gut bekannt war, weil ich mir den Kopf zermarterte, was es mit einer Rezension seiner Habilitationsschrift auf sich hatte, von der ich überzeugt war, dass ich sie für die Blätter für württembergische Kirchengeschichte (BWKG) angefertigt und … „Von der Chronik zum Weltbuch“ weiterlesen

Der Hubertusschlüssel in Oberalfingen bei Aalen und der Schlüssel von Gröningen bei Crailsheim

In Emil Bayers “Sagen der Heimat zwischen Albuch und Ries” (Aalen 1960) ist folgende Erzählung enthalten:1 Sankt Petrus soll Sankt Hubertus einen Schlüssel geschenkt haben, mithilfe dessen man Besessenheit und Hundebiss heilen könne. Im Walde von Gröningen sei er vor langer, langer Zeit in einer hohlen Eiche gefunden worden. Eine goldene Begleitschrift lag dabei, die … „Der Hubertusschlüssel in Oberalfingen bei Aalen und der Schlüssel von Gröningen bei Crailsheim“ weiterlesen

Es gibt nicht nur die Onleihe: E-Medien öffentlicher Bibliotheken mit Bibliotheksausweis nutzen

In Fortsetzung meiner Informationen zu Remote Access habe ich die Internetseiten der öffentlichen Bibliotheken (meistens: Stadtbibliotheken) der 40 größten deutschen Städte (und aller Landeshauptstädte) auf ihre digitalen Angebote neben der Onleihe überprüft. Alle bieten die Onleihe, wobei die Größe des Medienbestands sehr variieren dürfte (oft ist man, wenn es nur um die Onleihe geht, besser … „Es gibt nicht nur die Onleihe: E-Medien öffentlicher Bibliotheken mit Bibliotheksausweis nutzen“ weiterlesen

Der abgegangene Hof Reichenbach bzw. die Reichenbacher Sägmühle bei Spraitbach

Ist ein Teilort von Ruppertshofen schon im 13. Jahrhundert belegt? LEO BW behauptet, die 1913 abgebrochene Reichenbacher Sägmühle liege auf Markung Ruppertshofen. Emil Dietz unterschied in der ZWLG 1961 (Google-Schnipsel) die 1913 abgebrannte Reichenbacher Sägmühle und ein nach 1410 wüstgefallenes Richenbach bei Spraitbach. Wohl deshalb findet man im Grundlagenwerk “Das Land Baden-Württemberg” 4 (1980), S. … „Der abgegangene Hof Reichenbach bzw. die Reichenbacher Sägmühle bei Spraitbach“ weiterlesen

Benedikt Ellwanger und weitere Vorbesitzer Zwickauer Inkunabeln

Holger Nickel legte 2017 eine Neubearbeitung seines Zwickauer Inkunabelkatalogs (Dissertation HU Berlin 1976) vor: Die Inkunabeln der Ratsschulbibliothek Zwickau. Rezensionen sind von Bernd Brinkhus und Thomas Thibault Döring online. 383 Inkunabeln gehörten dem Zwickauer Stadtschreiber und Ratsherrn Stephan Roth (1492-1546). Der Zwickauer Lehrer Christian Daum (1612-1687) besaß 230 Inkunabeln. “Von den etwa 1150 Titeln der … „Benedikt Ellwanger und weitere Vorbesitzer Zwickauer Inkunabeln“ weiterlesen

Kunden des Geislinger Buchbinders Johannes Richenbach im 15. Jahrhundert: Ulrich Geislinger, Weihbischof von Augsburg

Über den ab 1474 amtierenden Augsburger Weihbischof Ulrich Geislinger gibt es so gut wie keine Sekundärliteratur. Peter Rummel stützt sich im “Gatz” 19961 vor allem auf einen Abschnitt in Alfred Schröders maßgeblicher Darstellung zu den Augsburger Weihbischöfen.2 Am 13. Februar 1474 willigte das Augsburger Domkapitel in die Ernennung des Meisters Ulrich Geislinger aus Ulm ein. … „Kunden des Geislinger Buchbinders Johannes Richenbach im 15. Jahrhundert: Ulrich Geislinger, Weihbischof von Augsburg“ weiterlesen