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Mechthild von der Pfalz und die Literatur an ihrem Rottenburger Hof

Der in der Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 84 (2025), S. 83-99 (die Marburger Professorin, die ihn schrieb, bleibe ungenannt) erschienene Aufsatz ist ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte: mit schlechter Literaturkenntnis die gleichen Quellen ergebnislos hin und her wendend, neue Funde dabei ignorierend.

Püterichs Bücherkatalog: 2015 stellte ich eine bessere Überlieferung vor, Frank Fürbeth edierte sie 2020: https://www.handschriftencensus.de/25502.

2015 schrieb ich: “1991 hatte Felix Heinzer auf ein wichtiges Zeugnis aufmerksam gemacht, das leider nur in Zusammenfassung durch Martin Crusius erhalten ist: ein 1468 entstandenes deutschsprachiges Reimpaargedicht ‘Pfauenherz’ (“Pfowenhertz”) eines Autors, der sich als Sohn des Dichters Hermann von Sachsenheim zu erkennen gibt (möglicherweise der Hirsauer Mönch Michael von Sachsenheim). Es rühmt die Tugenden Erzherzogin Mechthilds. Anscheinend hat die literaturwissenschaftliche Forschung keine Notiz von diesem Hinweis genommen.” Das gilt auch hier.

Klaus Graf
Klaus Graf
Historiker und Archivar, Blogger

OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Klaus Graf (30. August 2026). Mechthild von der Pfalz und die Literatur an ihrem Rottenburger Hof. Archivalia. Abgerufen am 9. September 2026 von https://doi.org/10.58079/16p85


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