https://www.orda16.gwi.uni-muenchen.de/
Den Anmerkungen von Walter Behrendt soll meine eigene Einschätzung folgen, die wenig vorteilhaft für das Projekt ausfällt.
Permalinks gibt es nicht für Personen. Der Handschriftencensus hat – denkbar unklug – nicht mehr funktionierende Datenbankabfragen bei 87 Handschriften eingetragen, die nunmehr alle geändert werden müssen!
Die Personenrecherche ist unzulänglich. Bei Wolfgang Rem entblödet sich das Projekt nicht, als einzigen Titel die ADB anzugeben! Neue Nachweise bietet die Oberdeutsche Personendatenbank. Nicht einmal die im GND-Datensatz erwähnten Contemporaries of Erasmus hat man konsultiert.
Bei zugeschriebenen Übersetzungen wären Angaben, woher diese Zuschreibungen stammen, zwingend erforderlich gewesen. Bei dem Cgm 6940 wird die Übersetzung Sophronius Eusebius Hieronymus: Epistula Hieronymi ad Demetriadem (Epistula 130) [CPL 620.130] ohne Begründung Thomas Finck zugeschrieben. Die Verfasserschaft begründete ich 2018 hier, wo auch die weitere Überlieferung zu finden ist.
Über die Übersetzungen erfährt man nur, wo sie überliefert sind. Aus welchem Grund bei Seneca von Henkel im ²VL genannte Übersetzungen ausgelassen wurden, erfährt man nicht. Bei den Handschriften sind die Bibliotheksorte nicht suchbar. Man muss die einzelnen Einträge anklicken, um sie zu sehen.
OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Klaus Graf (6. August 2026). Online-Repertorium Deutsche Antikenübersetzung 1501–1620 – ORDA16 ist misslungen. Archivalia. Abgerufen am 10. September 2026 von https://doi.org/10.58079/16nmp
Der HSC hat sofort alle Links ‘aktualisiert’!