OE erinnert uns an die Causa Hellerlecht.
Jana Beckmann
Viele fremdeln noch mit Hellerlecht
Lippische Landes-Zeitung, 4.7.2026
„Der neue Name des Freilichtmuseums sorgt für Überraschung und Irritationen – und stößt teilweise auch auf Ablehnung.
Hellerlecht-Festival? Hellerlecht …? Da war doch was … Die Plakate für die dreitägige Veranstaltung an diesem Wochenende haben in den vergangenen Wochen bei dem ein oder anderen Betrachter für Überraschung oder auch Irritationen gesorgt. Nicht jeder konnte mit dem Begriff sofort etwas anfangen, der ab sofort fest mit dem Freilichtmuseum Detmold verbunden ist beziehungsweise den bisherigen Namen ersetzt. „LWL-Museum Hellerlecht | Detmold“ lautet nun die Bezeichnung – und manch einer fremdelt noch sehr damit.
„Für mich ist es immer noch das ,Freilichtmuseum Detmold‘. Der Name ,Hellerlecht‘ will sich nicht in meinem Wortschatz festigen, Sorry …“, kommentiert beispielsweise LZ-Leser Alexander Büker unter dem Artikel über die offizielle Eröffnung des neuen Eingangs- und Ausstellungsgebäudes mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst am Donnerstag. Mit ebendieser trat auch die Umbenennung in Kraft, die im vergangenen Jahr in der Bevölkerung, Verwaltung und Politik kontrovers diskutiert worden war und hohe Wellen geschlagen hatte – was in den Reden auch noch einmal thematisiert wurde. Bei einer aktuellen Umfrage auf LZ.de ist 358 mal die Antwort „Der Name gefällt mir überhaupt nicht“ angeklickt worden. 15 Stimmen finden ihn gut, 24 haben keine Meinung.“
OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Klaus Graf (6. Juli 2026). Fremdeln mit Hellerlecht. Archivalia. Abgerufen am 16. September 2026 von https://doi.org/10.58079/16ium