„18.000 jüdische Flüchtlinge fanden Zuflucht in Shanghai. Ein Museum in der Stadt erzählt ihre Geschichte. “Anders als fast überall sonst war hier kein Visum nötig – eine Folge von Chinas halbkolonialer Unterwerfung nach den verlorenen Opiumkriegen des 19. Jahrhunderts. In Shanghai waren Macht und Recht zersplittert”, erläutert taz-Kolumnistin Charlotte Wiedemann, die das Museum besucht hat: “Was auf 4.000 Quadratmetern an Exponaten und Biografien zusammengetragen wurde, zeugt von Hingabe: Bevor das Museum 2007 in restaurierten Originalgebäuden jüdischen Exils eröffnet wurde, reisten die Kuratoren durch die Welt, um Überlebende zu befragen und Erinnerungsstücke zu erbitten. Das erste Objekt, eine Spielzeugrikscha, fand sich in Hamburg. 2020 wurde das Museum erweitert, bildet nun ein Ensemble mit einer renovierten Synagoge. Der Direktor bekam eine Auszeichnung Israels.”“
https://www.perlentaucher.de/9punkt/2026-07-01.html
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Klaus Graf (1. Juli 2026). Zuflucht Shanghai. Archivalia. Abgerufen am 15. Juli 2026 von https://doi.org/10.58079/16hwn